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Großhandelsfirma Gustav Reisser - gegründet 1870 seit 1912 in Untertürkheim

NIAMALOGONIAMA
REISSER Markenzeichen NIAMA

1935
aus Keinath, Untertürkheimer Heimatbuch von 1935

Reisser 1930
Das Firmengebäude an der Bahnstraße - heute Benzstraße -
in Untertürkheim 1954 nahe des ESZET-Steges

Gustav Reisser, Großhandlung gesundheitlicher Einrichtungen

Am Bahnkörper auf dem Industriegelände hin erstrecken sich die lichten Lagerhäuser und Werkanlagen der Firma Gustav Reisser. Diese Firma wurde im Jahre 1870 gegründet. Da sie sich in der Großstadt Stuttgart nur schwer ausdehnnen konnte, wurde das Unternehmen im Jahre 1912 in Untertürkheim ansässig. Wenige Jahre nach dem Kriegsende wurde der gesamte Geschäftsbetrieb hierher verlegt. Das geräumige Lagerhaus und der daran stoßende Lagerschuppen sind neuzeitlich eingerichtet. Sie enthalten sanitäre Einrichtungen von der einfachsten bis zur feinsten Ausführung, die für Krankenhäuser, Erholungsheime, Anstalten, Schulen und Gasthöfe benötigt werden. Moderne Werkstätten, Autopark, Aussttellungsräume und ein bereitwilliger Kundendienst tragen bei zu dem guten Rufe der Firma. Berufene Fachleute stellen die Apparate auf und bringen die Leitungsanlagen an. In den Werkstätten werden die vielfach geschüzten Spezialarmaturen der Firma auf hygienisch und technisch einwandfreie Weise zusammengestellt. So sind die Zubehörteile zusammengepaßt, und schwierige, zeitraubende Änderungen lassen sich bei der Montage vermeiden. Zweiglager befinden sich in Mannheim, Karlsruhe, Pforzheim und Neuulm; dadurch können alle Aufträge sofort erledigt werden. Ein Betriebspersonal von über 150 Personen ist technisch gut geschult. Die umsichtige Werkleitung verwertet jahrzehntelange Erfahrungen und sorgt für eine vorzügliche Bedienung der Kundschaft.

Niama / Reisser - Gustav Reisser KG - Stuttgart-Untertürkheim

Gustav Reisser begann 1871 in Stuttgart in der Tübingerstraße 33 - seit 1912 mit Sitz in Untertürkheim und sein Vetter Adolf Reisser 1896 in Böblingen. Am 2. April 1966 stirbt Heinz Gustav Reisser, Seniorchef der Sanitärgroßhandlung der Gustav Reisser KG in Stuttgart-Untertürkheim, im Alter von 55 Jahren.

Die Großhandelsfirma REISSER schreibt seit über 100 Jahren Badgeschichte

Die seit 100 Jahren bestehende Gustav Reisser KG in Untertürkeim und die 75 Jahre alte Adolf Reisser KG in Böblingen schließen 1971 zur Reisser GmbH mit dem Sitz der Hauptverwaltung in Böblingen zusammen.

Durch die Fusion entsteht
am 15. September 1971 die heutige REISSER GmbH in Böblingen. Das Gelände in Untertürkheim wird an die Daimler-Benz AG verkauft. Am 2. November 1971 feierte die Reisser GmbH in der Gaststätte Luginsland ihr 100-jähriges Bestehen.

1997 erfolgt die Umfirmierung zur REISSER GMBH & CO. KG am 1. Januar 2005 wird sie zur REISSER AG. REISSER ist heute an mehr als 45 Standorten, hauptsächlich im südwestdeutschen Raum und in den neuen Bundesländern, in den Bereichen Bad und Heizung als Fachhändler tätig. Mit ca. 30.000 verschiedenen Artikel und mehr als 1600 Mitarbeitern und ca. 160 Auszubildenden wird über 400 Mio. Euro Umsatz pro Jahr erreicht.

Reisser
Das Firmengebäude an der Bahnstraße - heute Benzstraße - in Untertürkheim um 1920 nahe des ESZET-Steges

Reisser
Gustav Reisser. Grosshandlung und Fabrikation gesundheitstechnischen Einrichtungen, Armaturen, Röhren und Verbindungsstücke. Stuttgart-Untertürkheim -1923 - Produkte unter Markennamen " NIAMA"

ReisserReisser
ReisserReisser
Handbuch für die Wasserversorgung. Ausgabe 1966. Teile- und Zubehörkatalog.

Adolf Reisser BB
Adolf Reisser begann 1896 in Böblingen
  • http://www.reisser.de/ Aktuelle Homepage der Reisser AG
    Firmensitz jetzt: REISSER AG - Hanns-Klemm-Str. 21 - D-71034 Böblingen

Stärke aus Tradition

REISSER schreibt Badgeschichte: Es begann 1871 in Stuttgart-Untertürkheim und 1896 in Böblingen. Aus den beiden Firmen Gustav Reisser und Adolf Reisser entstand 1971 durch Fusion die heutige REISSER AG.

Doch unsere Geschichte ist mehr als nur eine deutsche Firmenchronik. Sie ist zugleich ein Zeitspiegel, in dem sich über 136 Jahre Firmengeschichte wiederspiegelt. Von der spartanischen Sanitärausstattung im 19. Jahrhundert bis zur überwältigenden Badkultur unserer Tage. Sie ist auch die Hinwendung einer zunehmend technikorientierten Gesellschaft zum modernen Verständnis für den Erhalt unserer Umwelt. Das ist die faszinierende Aufgabenstellung, der wir uns heute und morgen widmen.

Strategisches Handeln - der Weg zum Erfolg

Seit 1971 eröffnen wir kontinuierlich neue und moderne Niederlassungen mit großen Badausstellungen. Wir wollen unseren Kunden noch mehr Nähe bieten und werden unsere flächendeckende Versorgung noch weiter ausbauen. Jede Niederlassung bietet den direkten Zugriff auf das umfassende Sortiment: kurzfristig, kompetent und preiswert. Unseren Kunden bieten wir somit einen Service, der seinesgleichen sucht: Unser eng geknüpftes Service-Netz betreut über 10.000 Fachkunden.

Mehr als 30.000 Artikel stehen abrufbereit auf Lager. Die REISSER -LKW´s fahren täglich für unsere Kunden über 25.000 Kilometer, also einmal um die halbe Welt. Zusammen mit unseren Tochterfirmen sind wir zu einem der führenden Fachhandelsunternehmen im südwestdeutschen Raum gewachsen. Die kurzen Wege, die attraktiven Badausstellungen, die ausgesuchte Sortimentsvielfalt und Qualität sind eine solide Basis für die Zukunft.

Sanitärgroßhandel REISSER - Der 80-Jährige denkt gar nicht ans Aufhören

Stuttgarter Zeitung - Philipp Scheffbuch,30.11.2012

hemut Reißer
Helmut Reißer wird weiterhin sein Sanitärgroßhandelsunternehmen leiten. . Foto: FACTUM-WEISE

Böblingen - Gleich unten im Foyer seines Firmengebäudes in Böblingen-Hulb gibt es eine Überraschung: die Besuchertoilette; sie ist gefliest in Pastelltönen, das Waschbecken wirkt klobig, der Raum dunkel und klein. Solche altmodischen Sanitärräume sieht man selten in Unternehmenszentralen, ganz egal in welcher Branche. Die Reisser AG aber ist nicht irgendein Unternehmen, sie gilt als größter Sanitärgroßhändler in Südwestdeutschland. Wenige Meter entfernt von der historisch anmutenden Firmentoilette – in den Ausstellungsräumen für Kunden – kann jedermann sehen, was an Design und Luxus heute in Bädern und Toiletten möglich ist.

Helmut Reißer wird am Freitag 80 Jahre alt. Er kann über sich selber lachen. „Sie haben recht, unsere Toilette ist unverändert seit 1971, ich bin so sparsam“, sagt der Inhaber und Chef der nicht börsennotierten AG. „Ich verkaufe lieber die Luxusartikel als immer selbst das Neueste zu haben.“

Wären alle Immobilienbesitzer so genügsam wie Reißer, dann wäre Reißer kein reicher Mann. 460 Millionen Euro wird seine Firma in diesem Jahr umsetzen, 6,5 Millionen Euro Jahresüberschuss wurden zuletzt veröffentlicht, die Eigenkapitalquote in seiner Bilanz liegt bei satten 55 Prozent. „Die gute Laune fängt morgens im Bad an“, sagt der Jubilar einen seiner Werbesprüche auf. Sollte der Slogan zutreffen, dann müsste es beim Chef zuhause morgens übellaunig zugehen. „Oje, mein Bad zuhause ist auch sehr alt; meine Frau hat Angst, dass die Handwerker Dreck machen.“

Eine der letzten Branchen, in denen Großhandel funktioniert

Dabei sollte Frau Reißer sich eigentlich über jede Aktivität von Installateuren freuen, sind sie es doch, die die Kassen des Böblinger Familienunternehmens klingeln lassen. Mehr als 10 000 Klempner in Baden-Württemberg, der Pfalz und Südhessen beziehen Heizungsanlagen, Gasthermen, Spülen, Kacheln und Toiletten bei Reisser. „Wir sind eine der letzten Branchen, in denen der Großhandel noch funktioniert“, sagt Reißer. „In den meisten anderen Branchen beziehen die Handwerker oder Einzelhändler alles direkt vom Hersteller.“ Dass die Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik – wie der Beruf heute heißt – nach wie vor beim Großhändler einkaufen, hat zwei Gründe: Zum einen bieten einige große Hersteller kein Direktgeschäft an, weil das ihnen zu kleinteilig und aufwendig ist. Zum anderen muss es bei Wasser- oder Heizungsschäden naturgemäß schnell gehen. Hier kommt der Großhändler ins Geschäft: er hält von jedem Artikel nämlich stets ausreichende Mengen vor und versorgt die Installateure damit kurzfristig. „Mit unseren 200 Lkws können wir zweimal am Tag ausliefern.“

Momentan laufen die Geschäfte der Reisser AG prächtig, da bei Installateuren Hochkonjunktur herrscht. „Es ist sogar so, dass viele Installateure gerade viele Aufträge ablehnen, weil sie keine Zeit mehr haben“, sagt Reißer und schaut traurig. Er weiß aber auch, dass der Bauboom die Folge der Eurokrise und die daraus resultierende Sorge vieler Menschen um ihr Erspartes ist. Der 80-Jährige denkt nach vorne: „Es wird künftig schwieriger, wir wissen heute noch nicht, was die Schuldenkrise für Auswirkungen haben wird, wir werden sie auf jeden Fall aber noch spüren.“

Dabei bezieht er sich selbst mit ein. Reißer denkt überhaupt nicht ans Aufhören. „Mein Vater war hier auch Chef bis er mit 79 gestorben ist.“ Reißers Tochter ist nicht im Unternehmen, dafür aber sein Schwiegersohn, das zweite Mitglied im zweiköpfigen Vorstand. Wer aber wird das Unternehmen künftig leiten? „Ich möchte noch etwas zuwarten mit der Entscheidung“, sagt Reißer. „Im Augenblick geht es noch nicht ohne mich.“ Wer das Funkeln in seine Augen sieht, nimmt ihm ab, dass er nach wie vor mit Begeisterung bei der Sache ist. Er nutzt zwar keinen Computer, aber inzwischen ein Handy, „weil ich es nicht so gerne habe, wenn etwas an mir vorbeiläuft.“

Gut möglich sogar, dass der Stabwechsel erst in einigen Jahren vollzogen wird, schließlich hat der Chef neuerdings seine 16-jährige Enkelin als Nachfolgerin im Auge. „Es wäre toll, wenn meine Enkeltochter das hier alles übernehmen könnte.“ Dass der 80-Jährige durchaus in der Lage ist, die Sprache der Jugend zu sprechen, beweist er, als er auf die Erlöse angesprochen wird: „Ich bin nicht umsatzgeil, ich schaue mehr auf den Ertrag.“ 80 Jahre wird Reißer am Freitag; er lacht. „Man ist so alt wie man sich fühlt.“ Wie alt sind Sie dann, Herr Reißer? „Vielleicht 70.“ Kurze Pause. „Oder 69.“

Kanaldeckel von den Firmen REISSER

A. ReisserG. Reisser

Adolf Reisser Böblingen - Kanaldeckel - Gustav Reisser - NIAMA -Stuttgart-Untertürkheim
gefunden in Gomadingen - Danke an Peter Vetter

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