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Untertürkheim ist Let's-Putz-Meister 2002

OB Wolfgang Schuster verleiht den Organisatoren der Stadtteilputzete den ersten Preis

aus der Untertürkheimer Zeitung vom 19.2.2003

Untertürkheim (mk) - Für Untertürkheimer ist es seit 1995 ein Fakt: Müll aus den Rabatten sammeln und Unrat anderer Schmutzfinken aufzulesen, lohnt sich. Zunächst einmal für das Ortsbild. Gestern bekamen sie zusätzlich eine besondere Auszeichnung von Stuttgarts Stadtoberhaupt. Wolfgang Schuster überreichte den Organisatoren der Stadtteil-Putzete die "Goldmedaille" für den Sieger im Let's Putz-Wettbewerb, verbunden mit einem Scheck in Höhe von 5000 Euro.

Für OB Wolfgang Schuster war es 2002 bereits das fünfte Jahr, in dem er seine Bürger zu Let's Putz aufrief. "Schließlich bedeutet Sauberkeit auch Umweltschutz und Sicherheit. Denn überall, wo Dreck liegt, fühlt der Mensch sich unwohl und automatisch unsicher", erklärte das Stadtoberhaupt den Grund der ehrenamtlichen Kehrwoche. Mit dieser Erkenntnis waren die Untertürkheimer Vereine ihrem Oberbürgermeister zwei Jahre voraus. Am 20. April 1995 rief die Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine (AGUV) die Vereinsmitglieder zur ersten Stadtteilputzete auf. Jeder Verein nahm sich einen speziellen Platz im Ort vor. "Mit Garten- bauamtschef Werner Koch pickte ich Spritzen, Dosen, Zigarettenschachteln und anderen Zivilisationsmüll aus den Rabatten", erinnerte sich AGUV-Chef Peter Schürrle an die Premiere. Bei der achten Putzete im vergangenen Jahr wusste jeder Verein, für welchem Platz die Helfer ihre Buckel krumm machen. Insgesamt 979 " Untertürkheimer Saubermänner und -frauen" sorgten vergangenes Jahr für saubere Ecken.

Damit stellten die Untertürkheimer fast ein Drittel aller Stuttgarter Heinzelmännchen. "Alles in allem haben sich etwa 3000 Bürgerinnen und Bürger und damit 1000 mehr als im Jahr zuvor an unserer Aktion beteiligt", freute sich Edgar Hemmerich, der Geschäftsführer des Fördervereins "Sicheres und Sauberes Stuttgart" über die steigende Beliebtheit. Der Besen schwingende Schirmherr Wolfgang Schuster, die Werbung und natürlich der sportliche Wettbewerb samt den Geldpreisen tragen zur Motivation der Straßenkehrer bei. Immerhin erhielten die Untertürk- heimer als erster Sieger einen Scheck über 5000 Euro. "Den Betrag werden wir vorerst bunkern. Im Jubiläumsjahr 2005, Hundert Jahre nach der Eingemeindung Untertürkheims, ist sicher ein Fest geplant", meinte Schürrle. Als zweiter Sieger behauptete sich der Stuttgarter Norden knapp vor den 475 ehrenamtlichen Putzern der Interessensgemeinschaft Neugereut, für die Bezirksvorsteherin Ursula Keck, Gerhard Peissl und Hermann Kurz die Urkunde samt 1000-Euro-Scheck entgegen nahmen. Bei aller Freude über das finanzielle Polster betonten AGUV-Kassier Gerd Schumacher und Bezirksvorsteher Klaus Eggert jedoch auch den pädagogischen Wert der Müllsammelei. "Gerade bei den Schulkinder, die entweder als Vereinsmitglied oder für ihre Schule den Unrat aufsammeln, hat die Mithilfe einen Lerneffekt", so Eggert. Dabei, so betonte Revierleiter Dietmar Seibold, sind es nicht überwiegend die Jugendlichen, die die Landschaft verschandeln. "An jeder Ampel und an gut mit Autos erreichbaren Aussichtspunkten liegen Dosen, Zigarettenkippen oder die Plastikverpackungen von Mc Donalds und Co."

18.02.2003

Let´s putz Stuttgart 2002

aus www.Stuttgart.de
Let's putz V - 2002

Von April 2002 bis Oktober 2002 haben die Bezirksrathäuser Institutionen und Gruppen (vorrangig die Vereine, Schulen und Kindergärten) aufgerufen, mit möglichst vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine oder mehrere Einzelaktionen durchzführen.

3.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich an vielen Putzaktionen in den Stadtbezirken beteiligt. Das waren etwa 1.000 mehr als im Jahr 2001!

Ergebnisse und Gewinner der Aktion Let's putz V


1. Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro: Stadtbezirk Untertürkheim. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl waren dort die meisten "Putzer" zu mobilisieren. Insgesamt 979 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben durch ihren Einsatz dafür gesorgt, dass sich der gesamte Stadtbezirk nun auch gebührend feiern lassen kann.


2. Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro: Der Stadtbezirk Stuttgart-Nord war erstmals auf der Gewinnerliste. Hier waren insgesamt 493 fleißige Helferinnen und Helfer am Werk.


3. Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro: Der Stadtbezirk Mühlhausen war auch zum ersten Mal unter den Siegern. 475 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger waren dort aktiv dabei.
Sieger 2002






Die Übergabe der Preisgelder erfolgte durch Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und den Vorsitzenden des Fördervereins Sicheres und Sauberes Stuttgart e.V., Senator E.h. Georg Mehl, im Rahmen einer kleinen Feier im Bezirksrathaus Untertürkheim.

Aus der Stuttgarter Zeitung vom 19.2.2003

Die Untertürkheimer kehren am fleißigsten

Die Gewinner der fünften "Let"s-putz"-Aktion sind feierlich ausgezeichnet und belohnt worden

Insgesamt 3000 Bürger haben 2002 kollektiv den Kehrbesen geschwungen.
Das sind 1000 mehr als im Vorjahr. Gestern hat Oberbürgermeister Wolfgang Schuster die fleißigsten Stadtteile prämiert: Untertürkheim, Stuttgart-Nord und Mühlhausen.

Von Ariane Wölpper

"So weit wie in Singapur, wo jemand, der auf der Straße eine Zigarette wegwirft, ins Gefängnis muss, wird es bei uns nicht kommen", versprach Wolfgang Schuster. Zusammen mit Georg Mehl, dem Vorsitzenden des Fördervereins Sicheres und sauberes Stuttgart, verteilte er im Bezirks- rathaus von Untertürkheim die Preisgelder der fünften "Let"s- putz"-Aktion. Dabei galt: Der Stadtbezirk, der in Relation zu seiner Einwohnerzahl die meisten Putzer aktiviert, gewinnt.

Ziel des traditionellen Großreinemachens ist, so viele engagierte Bürger wie möglich in Gruppen zu organisieren und für das gemeinsame Putzen zwischen April und Oktober zu motivieren. Vor allem Kinder und Jugendliche sollen angesprochen und für den Umweltschutz sensibilisiert werden. Ein Aspekt, den auch Erich Zaiß, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim, stets betont:
"Wir sind mit der Jugendfeuerwehr vom ersten Tag an bei der Aktion dabei gewesen." Zu den Hauptaufgaben der Feuerwehr gehört es, Müll aus Regenrückhaltebecken zu fischen. Da seien schon allerlei tolle Sachen aufgetaucht wie Fahrräder, Autoreifen oder Fernseher, erzählt Zaiß.

Auch Dietmar Seibold, Leiter des Polizeireviers Untertürkheim, hat erneut bei der traditionellen Putzete mitgemacht und sich extra "in alte Klamotten geworfen". Drei Stunden lang füllte er mit anderen Freiwilligen rund um den Karl-Benz-Platz die Müllsäcke. Für ihn ist solch ein Einsatz eine Selbst- verständlichkeit, und er hofft, dass sich viele Nachahmer finden.
In Untertürkheim waren es genug für den Sieg bei der "Let"s-putz"-Aktion. Insgesamt 979 Bürger haben mitgeholfen, dass der Stadtteil das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro kassiert.

Mit 493 Helfern landete Stuttgart-Nord auf dem zweiten Platz
und erhält als Belohnung 2000 Euro.

Mühlhausen mit seinen 475 freiwilligen Abfallsammlern kam
auf Platz drei, der immerhin 1000 Euro bringt.

Wofür die jeweiligen Gelder verwendet werden, steht noch nicht fest. Darüber entscheiden die Bezirksvorsteher in Abstimmung mit den teilnehmenden Gruppen.

Aktualisiert: Stgt. Zeitung 20.02.2003, 09:29 Uhr

Sauberer Schulweg

6.5.2003 UZ

Bürger sind von monatlicher Schüler-Putzete begeistert

Untertürkheim (mk) - Statt theoretischer Gemeinschaftskunde hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7A der Luginslandschule gestern praktischen Unterricht. Mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken bestückt säuberten die Teenager ihren Schulweg, den Scherrenbuckel.

"Nachdem in einer Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine (AGUV) Kritik über das Verhalten unserer Schüler laut wurde, packten wir das Müllproblem an", sagt Rolf Brune, der Rektor der Luginslandschule. Einmal im Monat stehen seitdem besondere Unterrichtsstunden auf dem Lehrplan einer Klasse: Putzete. Mit Greifzangen und Handschuhen ausgerüstet, bewegen sich Aristidis Dales und Maik Scholl an der Ablaufrinne am Scherrenbuckel entlang. Papier-Taschentücher, Kaugummi, eine Schokoriegelverpackung sowie Zigarettenstummel sammeln sie und werfen sie in den Müllsack, den Martina Heinomann hält. "Da kommt einiges zusammen" wundert sich die Schülerin.
"Dabei ist es jetzt, nachdem wir die Putzaktion schon einige Monate machen, wesentlich sauberer als zu Beginn", sagt Brune. Auch Fritz Warth, der in dem Bereich Wengertgrundstücke besitzt, beobachtete gestern erfreut das Treiben des Nachwuchses. "Wobei es nicht nur die Kinder sind, die ihren Müll einfach ins Grüne werfen", nahm der Wengerter die Jugend in Schutz. Mehrfach habe er Erwachsene beobachtet, wie sie ihre Zigarettenkippe wegschnippen oder sich der leeren Schachtel entledigen. Umso größer fällt das Lob von Peter Schürrle, dem Vorsitzenden der AGUV, und von Bezirksvorsteher Klaus Eggert aus. Als Dankeschön überwies der AGUV eine Spende an die Luginslandschule. Eine Aufmerksamkeit, die auch die jungen Müllsammler motiviert. "Spaß macht es eigentlich nicht", sind sie sich einig. Aber irgendwie stellt sich doch ein positives Gefühl bei ihnen ein, als sie nach getaner Arbeit auf einen sauberen Schulweg zurückblicken. "Zudem muss die Schule darauf hinarbeiten, dass nicht immer alles Fun ist", nennt Brune den pädagogischen Aspekt.

aus der Untertürkheimer Zeitung vom 6.5.2003

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