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Der Runde Tisch in Untertürkheim

Runder TischRunder Tisch

Auf diese Seite "Der Runde Tisch" werden
die wichtigsten Informationen zum Thema
Runder Tisch in Untertürkheim dokumentiert

Antworten / Anregungen/ Ideen senden an:
mailto:runder-tisch@wirtemberg.de (Klaus Enslin)
Auf Wunsch Aufnahme in den E-Mail-Verteiler

Inhaltsübersicht

BUNT STATT GRAU - INFORMATIONEN - Aktionen

Der „Runde Tisch“ in Untertürkheim - Fr 3.2.2017 - 20 Uhr

Der „Runde Tisch“ in Untertürkheim diskutiert am Fr 3.2.2017 20 Uhr zum
Thema „Willkommen im Zeitalter des Rechts-Populismus

Pegida, AfD, Brexit und ein Selbstdarsteller namens Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, noch vor wenigen Jahren unvorstellbar ist es doch mittlerweile fast zur Normalität geworden – Rechtspopulisten an den Schalthebeln der Macht und der Höhepunkt scheint noch nicht überschritten zu sein. Höchste Zeit sich Gedanken zu machen, was man tun kann, um diesen gefährlichen Trend zu stoppen.

Freitag, 3.2.2017, 20.00 Uhr im Kulturtreff,  Strümpfelbacher Straße 38

Reifenbeete auf dem Karl-Benz-Platz eingeweiht

Infoblatt Treffpunkt 30.9.2015

Seit 1. Mai sind sie nun an Ort und Stelle, die bunten Reifenbeete auf dem Karl-Benz-Platz. Auf Initiative der Bürgerinitiative „Bunt statt Grau“ und deren drei Initiatorinnen Sabine Reichert, Andrea Nicht-Roth und Marlene Blumenstock wurden sie dort auf den umlaufenden Terrassen angelegt. Sie sollen helfen, das zentrale, bisher eher triste Eingangstor nach Untertürkheim ein Stück freundlicher, lebenswerter und einladender zu gestalten. Nun, nachdem es dort seit einem knappen halben Jahr blüht, wächst und gedeiht, wurde der urbane Garten trotz regnerischem Wetter am 18. September im Beisein der Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch, des Stuttgarter Bürgermeisters Werner Wölfle und der Untertürkheimer Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel offiziell eingeweiht.

Refen
Festliche Einweihung der bunten Reifenbeete - Fotos:Blumenstock/Enslin

In ihrer Begrüßung bedankte sich Sabine Reichert bei den zahlreichen helfenden Händen, die zum erfolgreichen Gestalten und der Betreuung und Pflege der Beete beigetragen haben und es noch immer tun. Der Reifengarten soll dazu beitragen, den öffentlichen Raum zu einem Platz der Begegnung und Kommunikation machen, wünscht sich Reichert, nicht ohne die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung daran zu erinnern, dass der öffentliche Raum gepflegt werden muss und dennoch kostenfreie Freiheit für alle bereitstellen soll.

Trotz dieses erhobenen Zeigefingers zeigte sich Bürgermeister Wölfle in seiner Rede erfreut über die Initiative der Untertürkheimer Bürger und steuerte mit der Spende eines Topfs blühender Dahlien einen aktiven Beitrag zum Reifengarten bei. Nachdem auch die Wahlkreisabgeordnete Brigitte Lösch in ihrer Ansprache das vielfältige Engagement der Initiative „Bunt statt Grau“ gewürdigt hatte, leistete auch sie einen Beitrag zur Gestaltung, indem sie in einen der Reifen Feldsalat aussäte. „Der kann noch in diesem Winter geerntet werden“, stellte Marlene Blumenstock abschließend in Aussicht.

Der nächste „Runde Tisch“ zum Thema „Wird das Untertürkheimer Bahnhofsviertel zum Discounterparadies?“ findet am Freitag, 16.Oktober, um 20 Uhr, im Untertürkheimer Kulturtreff in der Strümpfelbacher Straße 38 statt. 

Blumeninseln statt Betonwüste

BürgergartenAm 1.Mai sind die 25 Bunten Reifen am Karl-Benz-Platz angekommen und mit 6 m³ Erde gefüllt worden - Fotos:Enslin

UZ 13.5.2015 - UNTERTüRKHEIM:
Ehrenamtliche verschönern Karl-Benz-Platz mit Pflanzrabatten in bunten Autoreifen

(mk) - Es liegt nicht nur am sommerlichen Wetter, dass sich die Terrassen auf dem Karl-Benz-Platz zu einem Treffpunkt entwickelt haben. Mitglieder der Initiative „Bunt statt Grau“ haben dort in alten, bemalten Autoreifen Rabatten angelegt. Sie entsprechen damit den Wünschen der Passanten. In einer Umfrage äußerten die Teilnehmer den Wunsch, mehr Farbe, Aufenthaltsqualität und Pflanzen auf den kahlen Verkehrsknotenpunkt zu bringen.
Im Juni 2015

Die Idee von städtischem Gärtnern - neudeutsch „urban gardening“ - hatten die Aktiven der Initiative „Bunt statt Grau“ schon lange. Die Vorarbeiten waren langwierig und der eigentliche Start war eher grau statt bunt. Ausgerechnet den verregneten 1. Mai hatten sich die Ehrenamtlichen für ihre Pflanzaktion ausgesucht. IHGV-Vorsitzender Markus Krautter hatte ausgediente Lkw-Reifen besorgt. Noch waren sie schwarz. In einer gemeinsamen Aktion wurden die Reifen mit Signalfarben besprüht. Wie die von den Jugendlichen der Projektgruppe gestrichenen Bänke und die umhäkelten Pfosten des Infoturms und der Schilder sollten sie etwas Farbe in das triste Grau des Platzes bringen. Denn ursprünglich waren die Terrassen des Karl-Benz-Platzes sicherlich auch als Sitzgelegenheit und Treffpunkt für Jugendliche und Erwachsene gedacht. Doch selbst der nachträglich aufgestellte Skaterpark sorgte kaum für eine Belebung.

Mit ihrer Garten-Aktion wollen die Untertürkheimer Aktiven dies ändern. Zwei Dutzend Reifen haben sie auf den Stufen der Terrasse verteilt, bei Nieselregen mit Erde befüllt und viele auch bereits mit Blumen, Gemüse und anderen Gewächsen bepflanzt. Auch einige Bürgerinnen und Bürger, die nicht der Initiative angehören, haben sich mittlerweile ein Reifenbeet gesichert und mit ihren Wunschpflanzen bestückt. Bei den Passanten ernten die Initiatoren durchaus Zuspruch. „Seitdem macht es mehr Spaß, sich hier ein bisschen hinzusetzen und sich mit Freunden zu treffen“, sagen drei Senioren. Zwei Stadtbahn-Kundinnen verkürzen ihre Wartezeit auf den nächsten Bus nach Fellbach mit einer Zigarettenpause im Grünen statt direkt an der Haltestelle zu warten. „Es ist schöner hier“, sagen sie.

ReifenDie Initiative hat damit den Wunsch vieler Passanten umgesetzt. Peter Luz und der Bürgerverein haben Ende März Fragekarten auf dem Karl-Benz-Platz, in den Schulen und Fachgeschäften verteilt. Von knapp 2492 ausgegebenen Karten kamen beachtliche 976 zurück. Auf knapp 60 Prozent von ihnen wurden Müll und Hundekot beanstandet, 53,7 Prozent der Befragten bemängelten die Kneipensituation und 34 Prozent störten sich am Beton. Bei den Wünschen standen Blumen mit 59,3 Prozent an zweiter Stelle. Noch besser - vor allem bei Schülern - schnitt der Wunsch nach einem Eiswagen oder Eiscafé ab. Auch mehr Bänke und Wasserspiele, ein Wetzplatz, eine Boulebahn oder ein Freilandschach, bessere Hinweisschilder auf die Ortsmitte und funktionierende Uhren standen auf der Wunschliste.

Am 1. Mai 2015 - eine Aktion der Initiative „Bunt statt Grau“

Reifen BuntDie LKW-Reifen wurden heute bemalt ...
Foto: Enslin

Liebe UntertürkheimerInnen,

am Freitag, den 1. Mai 2015 geht's los mit dem urbanen Garten auf dem Karl-Benz-Platz. 
Die Aktion beginnt um 8 Uhr am Kulturtreff. Wir brauchen viele starke Arme zum Aufladen der bunten Reifen.

Ab 8:30 Uhr sollten einige GärtnerInnen auf dem Karl-Benz-Platz sein, um die Reifen in Empfang zu nehmen. (Wahrscheinlich müssen wir zweimal fahren.)

Dann kann's losgehen mit den Beeten: LKW-Reifen anordnen, mit Erdhaken fixieren, mit Mulchvlies auslegen, mit Erde befüllen.

    Bitte mitbringen:
    - Handschuhe und alte Klamotten
    - Gartengerät (soweit für die beschriebenen Arbeiten geeignet)
    - Vesper und Getränk (wir werden schon ne Weile brauchen)
    - Regenschutz (gutes Wetter war zwar fest gebucht, scheint aber ziemlich fraglich)
    - genügend Zeit und gute Laune

    Mulchvlies, Erdhaken, Pflanzerde, Schubkarren und Schaufeln werden vor Ort sein. 

    Wir freuen uns auf viele Helferinnen und Helfer und vergnügte gemeinsame Stunden auf dem Karl-Benz-Platz!
    Auch wer ausschlafen möchte und erst später kommt, ist herzlich willkommen!
    Und über neugierige BesucherInnen, die nur auf einen Plausch vorbeikommen, freuen wir uns erst recht!

Herzliche Grüße
von den Initiatorinnen der Initiative "Bunt statt Grau"
Marlene Blumenstock, Andrea Nicht-Roth, Sabine Reichert-Hebel 

ARCHIV

Auf die Wolle, fertig, los!

StrickStrick2Februar 2015 - Die Projektgruppe Jugendrat ONV will in Kooperation mit der Bürgerinitiative„Runder Tisch“ den Karl-Benz-Platz ein Stück schöner gestalten.
Vielen in Untertürkheim ist klar, der Karl-Benz-Platz ist nicht die schönste Stelle im Stadtteil. Das soll sich jetzt ändern, das wünschen sich zumindest die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projektgruppe Jugendrat ONV und der Bürgerinitiative „Runder Tisch“.
Aus diesem Grund rufen sie zum "Guerilla Knitting" auf. Mit dem neuen Trend soll der trostlose Platz Farbe bekommen, indem Gegenstände des öffentlichen Lebens umstrickt oder umhäkelt werden. Alleine können sie das aber nicht schaffen, deshalb ist die Unterstützung durch die Untertürkheimer Bürgerinnen und Bürger notwendig!

Diese Aktion kann von jedermann und jeder Frau (auch gerne Nichtuntertürkheimern) unterstützt werden, indem „Topflappen ohne Henkel“ gestrickt oder gehäkelt werden. Die fertigen Wollwerke können dann an folgenden Stellen abgegeben werden: im Bezirksrathaus in der Großglocknerstr. 24-26, im Familienzentrum „Mäulentreff“ in der Mäulenstr. 5 und im Kinder- und Jugendhaus CAFE RATZ in der Margaretenstr. 67.

Farbe und Muster spielen keine Rolle. Es gilt nur: je bunter, desto besser. Mit den vielen Teilen können dann prima Geländer, die nicht funktionierende Uhr und vieles weitere umhüllt werden. Dies soll dann im Frühjahr 2015 im Rahmen einer großen Aktion geschehen. Der genaue Termin dafür wird noch bekannt gegeben. Fragen können an leonie.scherer@jugendrat-stuttgart.de oder an das Bezirksrathaus Untertürkheim, Frau Hummel, unter Tel. 0711 216-57301 gerichtet werden. Also, nichts wie ran an die Wolle!

Schmökerecke in der Fußgängerzone

UZ 20.12.2014 - UNTERTüRKHEIM: Bücherzelle in der Widdersteinstraße feierlich eingeweiht

Zelle(mk) - Ein Hauch von Nostalgie wehte durch den Ortskern, als die Bürgervereinsaktiven Klaus Enslin und Peter Vetter das rote Tuch lüfteten und eine gelbe Zelle zum Vorschein kam: die neue Bücherzelle im alten Telefonhäuschen. „Sie ist ein Mosaikstein, um unseren grauen Ortskern bunter zu gestalten“, erklärte Andrea Nicht-Roth als Sprecherin der Gemeinschaftsinitiative. ...

Nicht nur wegen ihres frischen Gelbs ist sie ein Farbfleck am oberen Ende der Fußgängerzone: die Bücherzelle. Sie ist eine weitere Attraktion im Ortskern, im Wohnzimmer Untertürkheims. „Wir haben vor der Begegnungsstätte eine Sitzbank und eine Straßenlaterne, also ein Sofa mit Wohnzimmerleuchte, Bäume werfen Schatten und die Balkonpflanzen vom IHGV sorgen für Grün. Ein Bücherregal fehlte noch“,so Nicht-Roth. Deswegen kam Anfang des Jahres am Runden Tisch die Idee einer Bücherzelle auf. Bürgerinnen und Bürger sollten die Möglichkeit erhalten, Bücher einzustellen und andere aus dem öffentlichen Regal mitzunehmen. Statt einen Schrank zu installieren, schauten sich die Initiatoren nach einer ausrangierten Telefonzelle um. Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin wurde fündig, ersteigerte ein Prachtexemplar. Gleichzeitig setzen viele Unterstützer alle Hebel in Gang, damit das Schmuckstück möglichst bald aufgestellt werden konnte. Vor Kurzem gaben die städtischen Ämter grünes Licht, das Tiefbauamt errichtete das Fundament und fleißige Helfer des Kulturhausvereins Untertürkheim, des Bürgervereins und der Initiative „Bunt statt Grau“ stellten die Zelle auf. „Der Innenausbau mit einem schmucken Holzregal wird noch dieses Jahr erfolgen und das Äußere der Zelle wird auch noch attraktiver gestaltet“, sagt Enslin.

Nicht-Roth Joe Bauer
Andrea Nicht-Roth - Joe Bauer - FotoS: Enslin

Gestern wurde nun das neuerliche Zeichen, dass der Untertürkheimer Ortskern bunt und keineswegs grau ist, offiziell eingeweiht. Natürlich mit Kultur. Als Überraschungsgast stieg die Untertürkheimer Sopranistin Renate Brosch aus der enthüllten Telefonzelle und bedauerte, dass sie „kein Schwein anruft“, Autor Hans Martin Thill führte ein fiktives Telefongespräch mit Literaten und Journalist Joe Bauer las Texte über Untertürkheim. Selbstverständlich schauten auch die ersten Passanten in die Zelle, griffen sich eines der einsortierten Bücher. „Nach der bunten Treppe im Bahnhof, den umstrickten Rohren auf dem Karl-Benz-Platz, den Blumen an den Laternen ist die Bücherzelle ein weiteres Stück, das den Ortskern wohnlicher macht“, meinte Nicht-Roth. Sie soll nicht das letzte Schmückstück sein

Bürger machen grauen Ortskern bunter

Buntplakat
Foto: Blumenstock
UNTERTüRKHEIM: UZ 18.11.2014
Grünes Licht für Bücherzelle am oberen Ende der Fußgängerzone - Bänke am Karl-Benz-Platz erhalten Farbe

Die Woche fing für Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel gut an: Sie konnte die Genehmigung für die Bücherzelle in der Fußgängerzone in den Händen halten. Aktive Bürgerinnen und Bürger haben sich für die Idee engagiert und mit Wenzels Unterstützung grünes Licht von den Ämtern erhalten. „Die Bücherzelle wird ein weiterer Mosaikstein zur Verschönerung des Ortskerns“, sagt Bürgervereinsvorsitzender Klaus Enslin. Die Jugendräte wollen Farbe auf den Karl-Benz-Platz bringen: Die Bänke werden gestrichen. Zudem starten die Jugendlichen eine Häkelaktion. Von Mathias Kuhn

„Bunt statt Grau“, lautet das Motto, dem sich die Teilnehmer am Runden Tisch im Kulturtreff verschrieben haben. „Wir wollen Ideen entwickeln und umsetzen, damit mehr Farbe in den Ortskern kommt“, meinte Reiner Deiss, der Vorsitzende des Kulturhausvereins am Freitagabend. Die Besucher des gut besuchten „Runden Tisches“ können auf einige Lichtblicke verweisen: In der Bahnhofsunterführung verziert seit Sommer ein gespraytes Gemälde die vormals triste Wand und die Treppe zum historischen Bahnhofsgebäude erstrahlt in Regenbogenfarben. Mitglieder des Runden Tisches hatten die Sockel bunt gestrichen. Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein hat zudem 50 Lichtmasten im Ort mit Blumenkästen voller Geranien geschmückt und der Karl-Benz-Platz wurde mit Pflanzen verschönert. Auf diesen „Lorbeeren“ wollen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht ausruhen.

ZelleZelle
Fotos: Blumenstock

Zelle stehtEin Vorort-Termin mit städtischen Ämtern brachte vergangene Woche den Durchbruch: „Wir dürfen am oberen Ende der Fußgängerzone eine Bücherzelle aufstellen“, berichtete Enslin am Freitagabend. Am Montag hatte es die Bezirksvorsteherin Schwarz auf Weiß: Die neue Attraktion ist genehmigt. Eine ausrangierte Telefonzelle haben die aktiven Untertürkheimer bereits ersteigert, geputzt und renoviert. Als Bücherzelle umgebaut, sollen in ihr Schmöker, die zu schade sind im Altpapier zu landen, eingestellt werden. Jeder darf sich Exemplare herausgreifen und nach Hause mitnehmen zum Lesen. Zeitgleich dürfen Bürger, die ein Buch übrig haben, die Lücken wieder schließen. Als Standort haben die Ämter den Platz am oberen Ende der Fußgängerzone - unweit der Begegnungsstätte - frei gegeben. Die bereits stehenden Bänke laden zum Schmökern ein. „Auf die Wurzeln der Bäume wird geachtet, das Fundament wird vom Tiefbauamt gebaut. Der Bürgerverein wird die Verantwortung und Kosten für die Haftpflicht übernehmen “, sagt Enslin. Er hofft, dass die Zelle noch dieses Jahr aufgestellt werden kann.

--- Foto: Enslin ---

Die Projektgruppe des Jugendrats setzt sich für die Verschönerung des Karl-Benz-Platzes ein. „Von der Stadt und der SSB haben wir die Genehmigung, dass die Jugendlichen die maroden Sitzbänke vor dem Bahnhof streichen dürfen. Wir müssen zuerst einen Profi finden, der die Bänke sandstrahlt“, so Jugendhausleiterin Silvia Rehm. Eine zweite Aktion soll noch mehr Farbe auf den Platz bringen. Die Jugendlichen starten eine Strick- und Häkel-Aktion: Möglichst viele Bürger Bürger sollen quadratische Topflappen ohne Henkel stricken oder häkeln. „Die Farbe ist egal. Je bunter desto besser. Sie werden gesammelt und zusammengenäht. Damit können wir prima Geländer, die nicht funktionierende Uhr oder anderes verhüllen“, sagt Rehm. Topflappen können im Bezirksrathaus, im Jugendhaus Café Ratz oder im Mäulentreff abgegeben werden.

Zusätzlich zu den kurzfristigen Projekten, so ergab die rege Diskussion, wird sich ein Kreis des Runden Tisches auch mit dem historischen Bahnhofsgebäude beschäftigen. „Wir wollen signalisieren, dass uns das Aussehen des denkmalgeschützten Baus am Herzen liegt und wir benötigen ein Konzept für den Fall, dass die Stadt die Chance erhält, das Denkmal zurückzukaufen“, so Deiss.

Die Bücherzelle ist in Untertürkheim angekommen

FundamentBeton
Das Fundament der Bücherzelle wurde am 27.11.2014 vomTiefbauamt erstellt. Danke. Fotos: Nichtroth, Enslin

TransportVideo Teaser: Aktion Bunt statt grau -
"die Bücherzelle wird geputzt"

>> Video Teaser von der Putzaktion am 30.8.2014 hier <<

Die ersteigerte gelbe Telefonzelle als Bücherzelle wurde in Untertürkheim geputzt und zur Aufstellung vorbereitet.

Die ersteigerte Telefonzelle wurde am 22.8.2014 von Mahdental nach Untertürkheim transportiert. - Foto:Enslin

Abluft28.7.2014 - Bunt statt Grau - Beide Abluftrohre auf dem Karl-Benz-Platz wurden von drei Untertürkheimerinnen bunt bestrickt - beide Strümpfe wurden gestohlen <- Foto: Blumenstock Graffiti


  • 18.7.2014 -Das Groß-Graffiti von Marko Engelmann in der Bahn-Unterführung ist fertiggestellt ->
    Fotos: Enslin
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  • Buntes Graffito verschönert Schulpavillon - Linden-Realschüle-rinnen als legale Sprayerinnen siehe UZ-Zeitungsbericht unten

RohrGlas5.6.2014 - Erster Erfolg: Putzaktion der SSB am Uhrtum am Karl-Benz-Platz -vom Taubenkot befreite Glasscheiben-> Foto:Enslin

TreppeTreppe HBF
Untertürkheims Bürger werden selbst aktiv
- Foto:Enslin

  • Foto von der bunten S-Bahntreppe im HBF Stuttgart ->> Foto rechts: Schm.

  • Fotos und Videos zur Aktion “Bunt statt grau – Untertürkheim selber machen" hier

  • Eis-Café auf dem Karl-Benz-Platz wird doch nicht kommen - Projekt wurde nach mehreren Umplanungen aufgegeben- Stadt verweigerte Außenbewirtschaftung und wollte prozentuale Umsatzbeteiligung!
  • Vernachlässigter Uhrturm auf dem Karl-Benz-Platz gehört der Stadt Stuttgart (Tiefbauamt)
  • NEU: Die Untertürkheimer Wunschliste
  • HISTORIE: Bericht der UZ vom 12.3.2010 - Bahnhof steht zum Verkauf für 2,4 Mio EURO
  • Leserbrief an den Runden Tisch vom 26.2.2014 von E.W.

    Meine Familie und ich sind seit 1991 Bürger von Untertürkheim und haben hier nach unserer Auswanderung aus Siebenbürgen ein neues zu Hause gefunden. Ich bin jeden Morgen durch die Fußgängerzone zum Bahnhof unterwegs und das seit Jahren und mit den Veränderungen der letzten Jahre im Prinzip täglich konfrontiert.

    Ich finde es positiv, dass die Problematik endlich wahrgenommen wird und thematisiert wird. Das ist immer der erste Schritt um was zu verändern. Des weiteren finde ich auch die Veränderungsvorschläge und Ideen, die ich der Presse entnehmen konnte, gut. Jedoch kann man auch mit kleinen Massnahmen schon einiges bewirken.

    Wie wäre es wenn mal die Uhren rund um den Bahnhof wieder zum Laufen gebracht werden. Oder die Schaukästen attraktiv gestaltet werden, mit aktuellen Informationen zu Attraktionen von Untertürkheim. Alles wirkt irgendwie vernachlässigt und das macht schlechten Eindruck.

    Kulturelle Vielfalt ist eine Bereicherung für jeden Ort. In Untertürkheim jedoch bekommt man den Eindruck dass sich die Bürger nur noch von Kebab und Pizza und sonstigem Fastfood ernähren und ihre Freizeit bei dem Frisör verbringen. Mal ehrlich das Angebot übersteigt bei weitem die Nachfrage und der Leerstand wird dadurch nicht verhindert sondern hinausgeschoben.

    Man darf ja Visionen haben, Untertürkheim als eine Art Künstlerkolonie, die Läden als kleine Ateliers oder Galerien entlang der Fußgängerzone. In Verbindung mit dem guten Wein und den noch wenigen aber guten Gastronomie, dass wäre meiner Meinung nach eine Attraktion auch für Besucher, aber vor allen Dingen für die eigenen Bürger.

    Ich wünsche allen die sich engagiert einbringen noch viel Mut und Durchhaltevermögen.
    Viele Grüsse
    E. W.

  • Leserbrief an den Runden Tisch vom 4.3.2014 von M.M.

    Guten Tag,

    ich habe in der Zeitung gelesen, dass Sie sich die Verschönerung des
    Untertürkheimer Bahnhofes zum Ziel gemacht haben - eine gute Idee.
    Ich selbst wohne nicht in Untertürkheim, sondern steige dort öfters um.

    Daher habe ich noch die Anregung, dass im Bereich des Karl-Benz-Platzes
    eine grosse, gut lesbare Abfahrtstafel aller ÖPNV-Fahrten angebracht wird.

    Nach Cannstatt z.b. kann ich mit S-Bahn oder U-Bahn fahren. Diese Entscheidung
    würde durch eine zentrale weithin lesbare Abfahrtstafel wesentlich vereinfachen,
    wenn ich vom z.B. vom 61er Bus komme!

    In einer Zeit der immer älter werdenden Gesellschaft, genügen die bisherigen Abfahrts-
    tafeln in der Schriftgrösse  sicher nicht.

    Ich bin mir sicher, dass die Entscheidung nicht allein in Ihrer Hand liegt,
    deshalb habe ich auch die SSB in "cc" gesetzt.
    Für die Umsetzung aller Ideen wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

    Mit freundlichem Gruß
    M. M.

    ERGÄNZUNG: Hier trifft sich folgende Problematik: Zwei Betreiber - zwei Systeme: SSB + Die Bahn AG - jeweils mit eigenen Anzeigesystemen - sollen hier zusammen auf einer Tafel erscheinen - ggf untereinander/nebeneinander. Ein Fall für den VVS.
    8.6.2014:Bisher keine Antwort der SSB

Schönheitskur für Karl-Benz-Platz
UNTERTüRKHEIM: Projektgruppe des Jugendrats stellt ihre Aktivitäten in einem Faltblatt vor Rohr2

UZ 15.8.2014 -(mk) - Von wegen unmotivierte Jugendliche. Zu Beginn des Jahres stellten sich zwar zu wenige Kandidaten für die Wahl zum Jugendrat auf. Die zwölf Bewerberinnen und Bewerber bildeten aber eine Projektgruppe, die einige Vorhaben angestoßen hat. Zur Hauptaufgabe haben sie sich die Verschönerung des Karl-Benz-Platzes, die Sanierung des Bolzplatzes an der Haltestelle „Im Hag“ und die Werbung für ihre Arbeit gesetzt.

Die Enttäuschung war zunächst groß. Nach etlichen Perioden mit einem Jugendrat scheiterte die Wahl zum neuen Jugendrat 2014 erstmals am Bewerbermangel. Die Kandidaten wollten sich dennoch politisch betätigen, etwas für ihre Gleichaltrigen und die Bevölkerung bewirken. Sie treffen sich mindestens einmal im Monat. Die Verschönerung des Karl-Benz-Platzes ist für die Schülerinnen und Schüler, die fast jeden Tag den zentralen Platz passieren, ein Hauptvorhaben. In Form einer Umfrage wollen sie die Passanten nach Vorschlägen befragen und in ihre Überlegungen miteinbinden.

Die Teenager wollen jedoch auch selbst gestalten. „Dabei ist uns die Nachbarschaftsinitiative ‚Bürger für Bürger‘ ein Vorbild. Unabhängig voneinander haben nämlich auch wir die Idee eines Guerilla-Knitting gehabt“, sagt Florentine Schaupp. Die für die Pressearbeit zuständige 16-Jährige erklärt, was hinter dem englischen Wort steckt: Gegenstände im Öffentlichen Raum werden durch Stricken verschönert. Die Bürgerinitiative hat bereits die Lüftungsschächte auf dem Karl-Benz-Platz mit einer bunten, großen Stricksocke umgarnt. Leider verschwanden die bunten Überzüge auf noch nicht geklärte Weise binnen weniger Tage. Die Jugendräte lassen sich dadurch aber nicht entmutigen. „Wir suchen noch häkel- oder strickwütige Guerillakämpfer“, sagt Schaupp. Wer Interesse hat, kann sich unter der E-Mail-Adresse leonie.scherer@jugendrat-stuttgart.de melden.

Um auf die Projektgruppe aufmerksam zu machen, hat Leonie Scherer die Sprecherin der Gruppe, den provokanten Informationsflyer „Ich will! Ich will!“ gestaltet, der in den Schulen und Jugendhäusern der Oberen Neckarvororten zu erhalten ist. Denn die Projektgruppe lebe durch Ideen und Vorschläge der Jugendlichen, animieren die Projektgruppenteilnehmer zum Mitmachen.

Guerilla Knitting in den oberen Neckarvororten - Mit Garn zum schöneren BezirkAbluft

STZ/STN - Caroline Leibfritz, 08.08.2014

Obere Neckarvororte - Sie wollen die Oberen Neckarvororte bunter, schöner und lebenswerter machen und etwas für die Jugend in den Bezirken tun: Seit Januar arbeiten in der „Projektgruppe Jugendrat Obere Neckarvororte“ zwölf engagierte Jugendliche zusammen, um sich mit Themen zu befassen, die die Jugend in den Bezirken beschäftigen. Nun planen die Mitglieder der Projektgruppe verschiedene Aktionen.

Eine Idee ist das so sogenannte „Guerilla Knitting“. Dabei handelt es sich um eine Form der Straßenkunst, also Streetart, bei der Gegenstände im öffentlichen Raum durch Strickwaren verschönert werden. „Guerilla Knitting“ kann vom Anbringen von gestrickten Accessoires an Bäumen oder Laternenmasten bis zum Einstricken ganzer Stadtmöbel reichen. Nun sucht die Projektgruppe nach häkel- und strickwütigen Mitstreitern.                   Foto: Blumenstock

Auch die Passanten sollen einbezogen werden

„Mit der Aktion möchten wir zeigen, dass es so einfach sein kann, seine Umgebung zu verschönern“, sagt Michael Williams, einer der Sprecher der Projektgruppe. Doch die Strickinitiative ist nicht die einzige, die die Projektgruppe plant. Auf der Agenda der Jugendlichen steht unter anderem auch die Verschönerung des Karl-Benz-Platzes in Untertürkheim.

„Unsere Idee für den Karl-Benz-Platz war, die Bänke zu erneuern beziehungsweise teilweise durch ‚Chiller-Bänke’ zu ersetzen, da die meisten Jugendlichen immer nur auf der Lehne sitzen“, erklärt Michael Williams. „Und wir überlegen, was wir mit der Grünfläche auf und um den Platz anstellen könnten.“ Eine Möglichkeit, sagt Michael, sei die Bepflanzung mit Blumen und eventuell auch ein paar Bäumen. Denkbar sei auch, eine Liegewiese dort anzulegen. Zur Verschönerung des Karl-Benz-Platzes will die Projektgruppe auch Passanten nach ihren Wünschen und Ideen fragen. Außerdem plant die Projektgruppe, sich für die Sanierung des Bolzplatzes nahe der Bushaltestelle „Im Hag“ in Luginsland einzusetzen.

Um auf sich aufmerksam zu machen, hat die Projektgruppe jetzt einen Informationsflyer gestaltet, der in Schulen und Jugendhäusern der Oberen Neckarvororte ausgelegt ist. Mit dem Flyer sollen Jugendliche aus Hedelfingen, Obertürkheim, Untertürkheim und Wangen aufgefordert werden, ihre Wünsche, Kritik und Anregungen an die Jugendrat-Projektgruppe weiterzugeben. Durch die Flyer-Kampagne erhoffen sich die Jugendlichen neue Impulse von außen.

Projektgruppe statt Jugendrat

Die Projektgruppe ist entstanden, weil es in diesem Jahr zu wenige Kandidaten für eine Jugendratswahl in den Oberen Neckarvororten gegeben hat. Doch davon ließen sich die zwölf Jugendlichen, die sich zur Wahl stellen wollten, nicht beeindrucken und gründeten kurzerhand eine Projektgruppe. Diese bekommt dieselben finanziellen Mittel, pädagogische Begleitung und städtische Unterstützung, wie jeder gewählte Jugendrat. Seit Januar trifft sich die Gruppe einmal monatlich , um an verschiedenen Themen zu arbeiten.

„Die Jugendlichen sind sehr interessiert und wollen etwas ändern“, sagt Untertürkheims stellvertretende Bezirksvorsteherin Yvonne Hummel, die die Projektgruppe unterstützt. „Jetzt wollen sie ein Projekt nach dem anderen anpacken.“

Jugendliche aus den Stadtbezirken, die Lust haben, an der „Guerilla Knitting“-Aktion teilzunehmen, können sich per E-Mail bei leonie.scherer@jugendrat-stuttgart.de oder michael.williams@jugendrat-stuttgart.de melden.

Generelle Wünsche und Anregungen können auch bei den Sitzungen der Projektgruppe geäußert werden. Die Sitzungen sind offen für alle Interessierten, der nächste Termin findet nach den Sommerferien, am Donnerstag, 25. September, 18 Uhr, im Kinder-und Jugendhaus Café Ratz, Margaretenstraße 67, in Untertürkheim statt.

Neue illegale Graffiti an der Untertürkheimer Bahnhofsfassade

5.6.2014 - Geplant war eigentlich "ein" großes Graffito in der frisch geweißten Bahnunterführung -jetzt haben wir mehrere KATS-Graffiti
auf der Fassade des denkmalgeschützen Bahnhofs und auf den Glasscheiben an der S-Bahnstation.
GrafGraf
Neue Graffitis - Fotos:Enslin

Buntes Graffito verschönert Schulpavillon

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 4.6.2014: Linden-Realschülerinnen als legale Sprayerinnen - Großes Wandgemälde mit Künstler erstellt
Graffiti
Nachdem Xenia und Daria von der Linden-Realschule die Graffiti-Grundbegriffe von Bernad Sakic gelernt und einen Entwurf auf Papier gezeichnet hatten, durften sie ihr „Colors“ an die Wand des Schulpavillons sprühen. Foto: Laakmann

(mk) - Nicht jede Schülerin kann von sich behaupten, dass sie nach Ende jeder Unterrichtsstunde an einem eigenen Kunstwerk vorbeikommt. Xenia und Daria können ihr Gemälde kaum übersehen. In einem sechswöchigen Workshop haben die Schülerinnen der Klasse 8 C der Linden-Realschule mit Künstler Bernad Sakic zunächst die Grundbegriffe der Graffiti-Malerei gelernt und eine Wand ihres Schulpavillons bunt gestaltet.

Ein bisschen ungewohnt ist die Situation für die beiden Künstlerinnen schon, wenn sie über ihr Erstlingswerk erzählen sollen. Mit anderen Schülerinnen und Schülern haben sich die beiden Achtklässlerinnen für den Graffiti-Workshop in der Linden-Realschule gemeldet. Geboren wurde die Idee ursprünglich im Bezirksbeirat. Jugendliche der Untertürkheimer Schulen sollten eigentlich eine Wand der Bahnhofsunterführung verschönern. „Das Projekt in Zusammenarbeit mit einem professionellen Graffiti-Künstler und noch unerfahrenen Schülern hat sich allerdings als zu schwierig herausgestellt“, sagt Lehrerin Carolin Eichinger. Deswegen hatte sie mit ihrer Kollegin Daniela Laakmann einen Workshop ins Leben gerufen. Freiwillige sollten die Grundbegriffe und Kniffe der Graffiti-Kunst erfahren. Sechs Wochen lang je zwei Nachmittagsstunden Theorie und Praxis. Der erfahrene Sprayer Bernad Sakic von der Jugendhausgesellschaft berichtete über die Geschichte der jungen Kunst, er zeigte, wie so genannte „Pieces“ aussehen, und wie man mit den Farben und Spray-Dosen umgeht. Die Aufgabe für die Nachwuchs-Sprayer war definiert: Sie sollten eine der hässlich kahlen Wände im Gang des Schulpavillons farblich gestalten. „Natürlich mussten wir uns auch Gedanken über ein geeignetes Motiv machen“, sagt Xenia. Nachdem einige Workshop-Teilnehmer wegen anstehender Prüfungen ausfielen, waren die Achtklässlerin und ihre Freundin als Sprayerinnen-Duo übrig geblieben. „Sie sind mit Mut an die Sache gegangen und haben die Aufgabe auch super gelöst“, findet Carolin Eichinger. Die jungen Damen hatten sich für den Ausdruck „Colors“, das amerikanische Wort für Farben, entschieden. Zuerst skizzierten sie die Entwürfe auf Papier, danach ging‘s in den Pavillon - mit Spraydosen, Pinsel und Farbe. „Innerhalb von drei Stunden entstand mit Hilfe von Bernad Sakic das großformatige Wandgemälde“, erzählt Laakmann. Die Resonanz sei überwiegend positiv. Mitschüler waren beeindruckt. Die beiden Lehrerinnen können sich eine Fortsetzung des Projekts durchaus vorstellen. Hässliche Flächen gibt es, allerdings fehlen noch Sponsoren.

STZ 28.5.2014 -99 Jahre ungehörtes Untertürkheim

RothBunter Farbtupfer am Straßenrand

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 27.5.2014:
IHGV-Betrieb pflanzt Frühjahrsblüher ins Beet in der Arlbergstraße

Ein weiterer Blickfang - wenn er nicht zugeparkt wird: Das neu bepflanzte Beet
vor der Buchhandlung Roth in der Arlbergstraße. Foto:Enslin

(mk) - In Untertürkheim wird‘s immer bunter: Nachdem der IHGV bereits 40 Geranien-Ampeln an den Laternenmasten im Ortskern anbringen ließ, hat nun der Mitgliedsbetrieb Heinermann das Beet vor der Buchhandlung Roth mit herrlichen Blumen bepflanzt. Farbtupfer für einen attraktiven Ortskern.

Nicht nur kritisieren, sondern selbst etwas bewegen, dieses Motto haben sich die Aktiven des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins (IHGV) Untertürkheim vorgenommen - und umgesetzt. Monatelang haben die Bürger das Aussehen der Fußgängerzone und des Bereichs um den Bahnhof angeprangert. Da die Stadtverwaltung wenig gegen die Verwahrlosung unternahm, wurden der IHGV und Bürgerinitiativen aktiv. Beide wünschten sich mehr Farbe ins triste Grau.

AbfallAls erstes bekam der Treppenaufgang von der Bahnhofsunterführung einen bunten Anstrich. Ende April waren dann die IHGV-Aktiven um Klaus Drechsel, Blumen Ellinger, Blumen Kumfert und Gärtnerei Heinermann farbenbringende Heinzelmännchen.

Die Floristen brachten 40 Pflanzkübel mit Geranien an den Lichtmasten an. Damit nicht genug. Uta Zaiß-Heinermann pflanzte das kleine Beet in der Arlbergstraße vor der Buchhandlung Roth mit herrlichen Frühjahrsblühern an - sehr zur Freude der Passanten, die den Bahnhof verlassen. Sie blicken - wenn nicht gerade ein Auto im Beet parkt - auf Farbtupfer. „Auch die Geranien-Ampeln kommen gut an“, freut sich Drechsel. Die Pflanzen werden regelmäßig gegossen und bislang sei „nur“ eine Ampel beschädigt worden.

Bürger haben für einen weiteren Blickfang gesorgt. Freche Sprüche auf gelbem Papier kleben an den Abfallkörben und machen Fußgänger darauf aufmerksam, ihren Müll in ihnen zu entsorgen.

Abfalleimer mit kessen Sprüchen

Am Samstag 17.5.2014 wurden in Untertürkheim einige Abfalleimer mit netten Sprüchen beklebt (natürlich nur mit Kleister).
Alle meckern über den Dreck. Aber mit Bürgerbeschimpfung wird die Sache nicht gelöst.
Vielleicht wird eine witzige Aufforderung eher akzeptiert.

Weitere Aktionen in Stuttgart: http://www.stuttgart-selber-machen.de/aktionstag/

AbfallAbfall

Abfall
Abfall
Abfall

Rostflecken von den Sitzbänken am Karl-Benz-Platz - keine Sanierung ...Ampeln

Von: Klaus Drechsel
Gesendet: Montag, 28. April 2014 17:19
An: 'Kilian.Bezold@stuttgart.de'
Betreff: AW: Benzplatz

Vielen Dank für die Antwort, dann wollen wir hoffen dass Sie zur nächsten Haushaltsanmeldung erfolgreich sind.
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Heute haben wir die Lichtampelbegrünungsaktion  mit Geranien in der Arlbergstr. Augsburger Str. und Widdersteinstr. insgesamt 40 Pflanzkübel angebracht. Sieht gut aus trotz der Wahlplakate! -> Foto:Enslin
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RothFrau Zaiß-Heinermann möchte nun gern auch das Beet vor Buchhandlung Roth neu bepflanzen. Können Sie schon einen Termin nennen ?

Gruß Klaus Drechsel

 

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Das Beet vor der Buchhandlung Roth
ist bepflanzt -
Danke an Frau Zaiß-Heinermann!

Foto: Enslin

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Kilian.Bezold@stuttgart.de
Gesendet: Freitag, 25. April 2014 09:25
An: Klaus Drechsel
Cc: Oliver.Braeuer@stuttgart.de
Betreff: Benzplatz

UhrSehr geehrter Herr Drechsel,

ich war gestern mit unserem Schlosser vor Ort um die Möglichkeit der Sanierung der Bänke am Benzplatz zu erörtern.
Wir haben die technische Möglichkeit geprüft, ob die Bänke abgebaut werden können. Sie würden dann sandgestrahlt, feuerverzinkt und pulverbeschichtet.

Bei genauerer Betrachtung ist festzustellen, daß die Montagestellen stark verrostet sind. Vorraussichtlich werden bei der Demontage die Hülsen der Standpfosten,auf welche die Stahlrohsitz gesteckt und befestigt sind, abbrechen.  Die Standpfosten selbst korrodieren ebenfalls an der Basis können nicht demontiert werden. Diese müssten vor Ort gestrahlt und beschichtet werden.
Alles in allem wird ein erheblicher Personalaufwand und Sachaufwand entstehen, wenn die Bänke saniert werden. Es macht keinen Sinn die Bänke Ort zu belassen und zu streichen ohne die korrodierten Montagestellen zu sanieren.

Eine Neuanschaffung der Sitze ist wirtschaftlicher und dauerhafter. Für eine Wiederbeschaffung sowie den Ein- und Ausbau müssen wir für die 10 Bänke, welche je  1,80m lang sind ca.  1700 € pro Stück kalkulieren, im Gesamten also 17.000 €.

Dazu haben wir aktuell keine freien Budgetmittel. Ich werde mich bei den nächsten Haushaltsanmeldungen dafür einsetzen für die Bänke Geld zugewiesen zu bekommen.

Ich bedauere keine positivere Nachricht Ihnen zukommen lassen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

K. Bezold
_____________________________________________________
Landeshauptstadt Stuttgart
Garten-, Friedhofs- und Forstamt
67-4.32
Kilian Bezold
Maybachstr. 3
70192 Stuttgart
Telefon:                   0711 216-93889
Fax:                        0711 216-9593889
E-Mail:                     Kilian.Bezold@stuttgart.de

NEU: Die Untertürkheimer Wunschliste
Hier sollen alle Wünsche eingetragen werden, die in Untertürkheim noch verwirklicht werden sollen
Nr
Thema - kommt vom B=Bezirkbeirat
F=Fraktion - E=Einwohnerschaft
Einstell-
Datum
Stand der Erledigung
erle-
digt
Ein-
bringer
Bemerkung/ Bearbeitungsstand
1
Uhr in der S-Bahn-Säule in der Arlbergstraße vor dem Bahnhof reparieren
10/2013
offen
E
Bahn ist nicht Besitzer, der Turm gehört dem Hausbesitzer des Bahnhofs - Reparatur inicht vorgesehen
2
Uhrturm auf dem Karl-Benz-Platz - Uhren reparieren + 2 Schaukästen defekt/ ohne Glas/ ohne Licht
02/2014
erledigt
2015
E
Besitzer ist die Stadt Stuttgart - Tiefbauamt - Schaukästen wurden demontiert - defekte Leuchtstoffröhren entfernt -
2 Uhren wurden erneuert
3
S-Bahnunterführung - Treppen/Fußboden erneuern-Bahn ist Besitzer
10/2013
offen
E
Stadt weigert sich an % -Beteiligung - Bahn sorgte für frische Farbe und besseres Licht - Bodenerneuerung für Bahn zu teuer
4
Graffitibemalung einer Wand in der S-Bahnunterführung durch Künstler Marko Engelmann
12/2013
erledigt
2014
B
Vorschlag war am 25.3.2014 im Bezirksbeirat -
Bahn finanziert die Aktion mit 2500 EUR im Juni 2014
Wurde am 19.7.2014 fertiggestellt - Foto: Enslin
Graffiti
5
Mehr Licht in der
S-Bahnunterführung - heller
12/2013
erledigt
2014 B
von der Bahn zugesagt für Juni 2014
10.7.2014 - erledigt - hellere Leuchten
6
Defekte Treppenstufen am Bahnhofausgang Arlbergstraße reparieren
12/2013
erledigt
2014 E
zustandig war Hausbesitzer - repariert am 21.6.2014 -Foto: Blumenstock
Treppe
7
Schiefe Mauer / Treppe im Alten Friedhof reparieren
12/2013
erledigt
2014 B
Garten-/Friedhofsamt
wurde beendet 2014
8
Spielplatz Alter Friedhof 2015 erneuern - umbauen
- nach Fertigstellung der KITA
12/2013
erledigt
2015 B
Garten-/Friedhofsamt
alles erneuert und beendet
9
Defekte Beleuchtung im Bahnhofsdurchgang zur Arlbergstraße reparieren
02/2014
erledigt
2014 E
3 Emails an Bahn - seit Februar 2014 - OK - Leitung sei defekt - Auftrag sei erteilt.
Licht seit Dezember wieder OK
10
Planung der Randbebauung an der Benzstraße zum Abstellbahnhof als Lärmschutz
04/2013 abgelehnt   E
Wichtiges Zukunfts-Baugebiet für Stuttgarter Handwerker - Idee stammt vom Zukunftsforum
11
Zukünftige Bunkernutzung unter Karl-Benz-Platz
04/2013 abgelehnt   E
stammt vom Zukunftsforum-
Brandschutzvorschriften - Öffnung des Deckels für neue Nutzung erforderlich
12
Zweites Parkdeck auf Postparkplatz errichten
04/2013 abgelehnt   E
stammt vom Zukunftsforum - laut Zählung der Stadt nicht erforderlich - weil immer ein Platz frei war
13
Weinprobierstand auf dem Mönchberg, sonntags
04/2013 verworfen   E
stammt vom Zukunftsforum -
Antrag zur Genehmigung ist für jeden Tag einzeln erforderlich - verworfen
14
Neuer Weg am Kanal entlang des Wirtemberg-Schulpavillons fertigstellen
01/2013 erledigt 2013 B
WEGNeuer Weg am Kanal ist bereits fertiggestellt.
Foto: Enslin
15
Mobile Jugendarbeit im Bezirk: Reduzierung der Drogenproblematik/ Müllvermeidung
04/2013 abgelehnt   E/B stammt vom Zukunftsforum
Es bestehe kein Bedarf in UTH /kein Personal
16
Nutzung als Erlebnisbahnhof Untertürkheim mit Frischegalerie/Kino/Museum
04/2013 abgelehnt   E stammt vom Zukunftsforum-
Haus ist im Privatbesitz - Eigentümer entscheidet
17
Bahnhof Untertürkheim - Denkmalschutzanfrage wegen der weißen Fenster und Werbeanlagen
04/2013 erledigt 2014 E/B stammt vom Zukunftsforum -
Stellungsnahme des Referats StU fehlte
4.8.2014: Rückbau der weißen Fenster. Ersatz durch Original-Fenterrahmen in brauner Farbe
18
Radwegeausbau im Stadtbezirk bis Luginsland und Rotenberg
04/2013 offfen   E stammt vom Zukunftsforum- bei Sanierungen vorgesehen
19 Barfußpark einrichten im Stadtbezirk 04/2013 abgelehnt   E stammt vom Zukunftsforum-
es gebe keine geeignete Fläche in UT?
20
Geldmittel für UT aus STEP-Quartiersentwicklung
04/2013 abgelehnt   E stammt vom Zukunftsforum -
UT liegt außerhalb des STEP-Bereichs
21
Lärmsimulation im Abstellbahnhof durchführen
04/2013 abgelehnt   E stammt vom Zukunftsforum -
Verbot durch AföO von 2012
22
Einstellung eines Stadtteilmanagers gemeinsam für Bad Cannstatt und sechs Neckarvororte
01/2014 erledigt 2015 B
Finanzierung durch Haushalt gesichert -
Ausschreibung war im April 2014 im Amtsblatt - seit 1.1.2015: Stelle ist besetzt - Frau Mareike Merx
23
Kolumbarium im Untertürkheimer Friedhof
04/2013 abgelehnt   E stammt vom Zukunftsforum - Baumgräber sind ab sofort zulässig - Vorstellung im BB fand statt - Wunsch nach Kolumbarium bleibt trotzdem
24
Erweiterung der Feierhalle im Untertürkheimer Friedhof
04/2013 abgelehnt   E stammt vom Zukunftsforum -
Denkmalschutz / kein Bedarf?
25

Staudenbepflanzung auf Karl-Benz-Platz - Pflege durch Bürger

04/2013 offen   E stammt vom Zukunftsforum -
Ortstermin hat stattgefunden, IHGV war bei Begehung dabei - kann aber Pflege nicht übernehmen
26
Einbau von Verkehrsschwellen in 30 km/h-Zonen - Hindelanger Straße
04/2013 abgelehnt   E stammt vom Zukunftsforum -
neue Schwellen gibt es in Stuttgart nicht mehr - wegen Unfallgefahr für Zweiräder
27
Barrierefreier Zugang/Rampe zur S-Bahnunterführung vom Bahnhof aus
04/2013 In Arbeit   E stammt vom Zukunftsforum- zuest abgelehnt, weil Zugang von West-Seite möglich sei - trotz 500 Meter Umweg
28
Touristisches Konzept erstellen für Stadtbezirk mit Stadtmarketing
04/2013 abgelehnt   E
stammt vom Zukunftsforum - wenig Interesse bei Stadtmarketing für Stadtbezirke. Infos + Fotos müssen von den Stadtteilen selbst ans Marketimg gesendet werden - Praktikant dafür einstellen?
29
Mülleimer in S-Bahnunter-führung versetzen an richtige Plätze
02/2014 offen   E Mülleimer direkt vor Graffiti versetzen - mehrere neu aufstellen - Vorschlag vom Rundem Tisch
30
Gemeinsame Abfahrtsanzeigetafel für alle Verkehrsmittel auf dem Karl-Benz-Platz
03/2014 offen   E Vorschlag unbeantwortet von SSB - siehe Leserbrief oben
31 Zeit für Fragen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtbezirk am Anfang jeder Bezirksbeiratsitzung
(5 Minuten)
02/2014 erledigt 2014 B Weil in allen anderen Stadtbezirken bereits auf der Tagesordnung - seit Oktober 2014 regelmäßig auch in Untertürkheim auf der Tagesordnung
32
Neues Eiscafé auf dem Karl-Benz-Platz bauen - Planung weiterverfolgen - Wasser + Stromanschluss vorhanden
01/2013 abgelehnt 2014 E
Projekt wurde von den Investoren aufgegeben - mehrfache Umplanung war nicht erfolgreich - Stadt verweigerte Außenbewirtschaftung und wollte 8%-Umsatzbeteiligung
33
Neckarufer zugänglich machen bei Lindenschule - vom Neckar-Workshop am
23. 11. 2012
11/2012 in Arbeit   B
Planung ist seit 02/2014 beauftragt - Vorschläge fehlen noch - Anfrage per Email - Antwort vom Stadtplanungsamt kam 6/2014: Planung ist noch nicht begonnen - Herr Degen - Zeitmangel
34 Grüne Sitzbänke auf Karl- Benz-Platz sind verrostet 03/2014 erledigt   E Fotos an Tiefbauamt gemailt -> das Gartenbauamt ist zuständig - Brief siehe oben - Geld für Ersatzbeschaffung erst im BH 2016-2015 neu bemalt
35
Aschenbecher aufstellen vor jedem Laden + jeder Kneipe
04/2014 offen   E
Zur Reduzierug der Zigarettenkippen - Aschenbecher aufstellen an Ladeneingängen + Kneipen - Sponsor?
36 Gummipoller am Straßenrand an Kreuzungen/vor BW-Bank 04/2014 offen   E Falschparker verhindern/Stau dadurch verhindern -
Fußgänger haben vollen gehweg
37
Parkplatzzufahrt am Bahnhof durch Poller schließen - Durchgang nur für Fußgänger
04/2014 abgelehnt   E Sicherheitsproblem: zu eng für Fußgänger und Autos am Parkscheinautomat - zwei Zufahrten reichen für Post-Parkplatz-Bürgerversammlung 2015-abgelehnt
38 Blumenampeln an Leuchten in der Fußgängerzone anbringen - durch den IHGV gepflegt




01/2014
erledigt 2014
2015
E
AmpelnBlumenampeln sind montiert durch IHGV seit 28.4.2014
erneut am 25.5.2015

Danke an Herrn
Drechsel!
Foto:Enslin
39
Das Beet vor der Buchhandlung Roth neu beplanzen statt Büschen

02/2014
erledigt 2014 B
RothDas Beet ist bepflanzt Danke an Frau Zaiß-Heinermann!
Foto: Enslin

40
Uhrturm auf dem Karl-Benz-Platz - Glasdach durch Taubenkot verschmutzt

02/2014
erledigt 2014 E Glas

Anfrage beim Tiefbauamt wegen Reinigung wurde bewilligt-Glasdach wurde am 6.6.2014 gereinigt durch SSB
Foto:Enslin

41 S-Bahnunterführung neu streichen 02/2014 erledigt 2014 E
UnterfBahnunterführung wurde am 5.6.2014 neu hellbeige gestrichen.
Foto:Enslin
42 Poller in Fußgängerzone zur Verhinderung von illegalen Durchfahrten 2015 abgelehnt   B
Antrag im Bezirksbeirat an Tiefbauamt
und Beschilderung prüfen - wurde abgelehnt
  Neuer Eintrag ....         mailto: runder-tisch@wirtemberg.de

Stand der Erledigung: erledigt, abgelehnt, zurück - noch einmal, beauftragt, in Arbeit, offen

Neue Wünsche per Email an
mailto: runder-tisch@wirtemberg.de

PRESSEBERICHTE

Graffiti soll Bahnhofs-Unterführung verschönern

UZ - 25.3.2014 -
Untertürkheim:Spray-Künstler bringt mehr Farbe und die Bahn mehr Licht in den dunklen Durchlass – Taubenturm beantragt

Stück für Stück kommt Farbe in den Bahnhofsbereich: Im Bezirksbeirat stellte Florian Schupp, der Graffiti- Beauftragte der Stadt, den Entwurf zur Verschönerung der Bahnhofsunterführung vor. Ein Graffiti-Bild soll die graue Wand zwischen den Aufgängen zur S-Bahn schmücken. Keine Krakelei, die illegal über Nacht gesprayt wurde, sondern ein „Landschaftsmotiv wie mit Ölfarbe gemalt, aber doch aus der Dose“. Zudem will die Bahn Wände aufhellen, Boden und Treppen gründlich reinigen und für bessere Lichtverhältnisse sorgen. - Von Mathias Kuhn -

Die Spannung bei den Bezirksbeiräten und den Zuschauern im voll besetzten Sitzungssaal des Bezirksrathauses war groß. Seit Monaten kämpfen die Untertürkheimer auf verschiedenen Ebenen dafür, dass der triste Bereich rund um den Bahnhof ansprechender wird. Hauptsorgenkind ist die Bahnhofsunterführung, das „dunkle und verschmutzte Loch“, wie ein Bezirksbeirat bemerkte, durch das allerdings tausende Passanten täglich laufen müssen. im Rahmen des Zukunftsforums hatten Bürgerinnen und Bürger einige Vorschläge eingereicht. Mehrfach wurde dabei der Wunsch geäußert, dass der hässliche Tunnel unterhalb der Gleise heller und farbiger gestaltet werden könne – beispielsweise mit Graffiti an den Seitenwänden. Die stellvertretende Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel trug die Ideen in etlichen Gesprächen den Vertretern der Bahn und des Tiefbauamts vor, und hatte letztendlich Erfolg. „Die Bahn AG hat zugesagt, dass die Unterführung in den kommenden Wochen von Grund auf gereinigt und die Wände sowie Decken hell gestrichen werden“, so Wenzel. Zusätzlich zu den regelmäßigen Reinigungsdiensten, die die Bahn wöchentlich mehrfach durchführen lässt, werden dabei die treppenaufgänge und der Steinboden der Unterführung gründlich gesäubert. Zudem werde eine malerfirma beauftragt, die Wände und Decken schön hell zu streichen, berichtet Wenzel. Und nicht zuletzt sollen auf Anregung von Claus-Dieter Hauck, der beim Tiefbauamt für Brücken und Tunnelbauten zuständig ist, die Lichtquellen gesäubert und gegebenenfalls gegen stärker leuchtende ausgetauscht werden. Damit nicht genug: Die Bahnverantwortlichen sagten zu, eine Wand der Unterführung für ein Graffito zur Verfügung zu stellen.
Graffiti
Graffiti-Entwurf von Marko Engelmann

Hauck bahnte den Kontakt zu Schupp an, mit dem er einige Graffiti-Projekte – beispielsweise in der Breuninger-Unterführung – erfolgreich durchgeführt hat. Ursprünglich sollten Schüler der Linden- Realschule mit ins Boot geholt werden. „Es hat sich gezeigt, dass Jugendliche, die noch nie eine Farbdose in der Hand hatten, keine große Hilfe bei einem professionell gestalteten Bild sind“, erklärte eine Lehrerin. Deswegen hat Schupp Marko Engelmann gewonnen, der einen Entwurf skizzierte: Eine Weinberglandschaft mit Wengerter, einem Weingut und Tieren. „Der Künstler hat sich von Fotos aus Untertürkheim inspirieren lassen“, so Schupp. Weinbergmotiv aus der Spraydose Bei den Bezirksbeiräten sorgte das Bild für erstaunen. „Ich muss meine negative Meinung gegenüber Graffiti ändern“, stimmte Eduard Zaiß (Freie Wähler) dem Vorschlag genauso zu wie Iris Hanstein (CDU). Auch die Bedenken von Werner Feinauer (SPD), dass das Gemälde bald vollgekritzelt werde, konnte Hauck abbauen. „Die Erfahrung mit der Kooperation mit Graffiti-Künstlern in Unterführungen hat uns gezeigt, dass die Hemmschwelle, diese zu übermalen und der gegenseitige Respekt sehr hoch ist.“ Gleichzeitig werde ein Workshop mit Linden-Realschülerinnen und -schülern gestartet. In einem mehrwöchigen Kurs lernen sie die Grundfertigkeiten und dürfen dann eine Seite eines Interimscontainers mit Graffiti besprühen. „Bei unserem Projekt Farbe wollen wir einen regen Austausch zwischen künstler und Bevölkerung“, wünscht sich Schupp. Die Bezirksbeiräte nahmen zudem eine weitere Anregung aus dem Zukunftsforum auf: Peter Luz hatte auf den Dreck hingewiesen, den die Tauben am Karl-Benz-Platz hinterlassen. Auf dem Dach des Infoturms und in den Unterführungen sammelt sich Kot. Deswegen hat der Bezirksbeirat einstimmig beschlossen, dass die Stadt den Bau eines Taubenturms prüfen solle.

Jetzt reicht's: Wir haben die Nase voll!

Bericht im Stuttgarter Wochenblatt vom 2.4.2014 - Kerstin Hänssler -

Regenbogenfarben statt grauer Tristesse

UNTERTüRKHEIM UZ 17.3.2014: Bürgerinitiative streicht den Treppenaufgang zum Bahnhof bunt an

Treppe Rund 50 Untertürkheimerinnen und Untertürkheimer beteiligten sich am Samstag aktiv an der Verschönerung der Bahnhofsunterführung. Der triste, graue Treppenaufgang wurde in Regenbogenfarben gestrichen. - Foto: Enslin -

(mk) - Genug geredet und gefordert, nun wird gehandelt, dachten sich rund 50 Bürgerinnen und Bürger. Sie griffen am Samstag zu Besen, Pinsel und Farbe. Spontan verwandelten sie die tristen Treppenstufen zum historischen Bahnhofsgebäude in einen farbenfrohen Aufgang in den sehenswerten Ortskern. „Ein erster Mosaik­stein, um Untertürkheim liebens- und lebenswerter zu machen“, so Rainer Deiss vom Kulturhausverein.

Großer Bahnhof am Samstagmorgen. Ein gemeinsames Ziel trieb 50 aktive Untertürkheimer um 9 Uhr in die Bahnhofsunterführung: Der Bahnhof sollte sauberer und bunter werden. „Seit Jahren wird über den miserablen Zustand und die Tristesse rund um den Bahnhof geredet“, so Marlene Blumenstock. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt hatte die Untertürkheimerin sich vor einem Jahr Gedanken über die Verschönerung des Karl-Benz-Platzes und des Bahnhofs gemacht. Sie fand große Zustimmung bei den Mitstreitern, doch weder Stadt noch Bahn griffen einen der leicht umzusetzenden Vorschläge auf. Deswegen entschlossen sich Teilnehmer am Runden Tisch, die Verschönerungsaktion in die eigene Hand zu nehmen. „Als Bürgerinitiative für einen liebenswerten, lebenswerten und lebendigen Stadtteil“ stemmen sie sich ideenreich gegen den Niedergang - mit Besen, Pinsel und Farbeimer. Sie kehrten und fegten zunächst die Unterführung und Treppenaufgänge, entfernten Säcke voll Müll und begannen dann mit den Malerarbeiten.

Jeweils drei der insgesamt 15 Stufen erhielten die gleiche Farbe - und zwar nicht auf der Trittstufe, sondern an der vertikalen Setzstufe. „Damit die Passanten, die vom Karl-Benz-Platz oder von den S-Bahnsteigen kommen, die Farben sehen“, sagt Andrea Nicht-Roth. Gelb-Orange-Rot-Grün und Blau - ein Regenbogen-Aufstieg in Richtung Ortskern. Während die Fußgänger auf der einen Treppenseite hoch- und hinunterstiegen, pinselten die Untertürkheimer liebevoll den grauen Beton an. Vor allem die unteren Stufen mit den hellen Farben benötigten einige „Streicheleinheiten“, bis die gelbe und orangene Farbe deckte.

Der Zuspruch war enorm. Ob ältere oder jüngere Passanten: Nach anfänglicher Unsicherheit wegen der abgeklebten Tritte waren sie voll des Lobes. „Ich gehe jeden Tag hier mindestens zweimal durch. Die Unterführung ist ein Schandfleck. Jetzt kommt endlich etwas Frisches, Fröhliches hier herein“, freute sich ein Mittvierziger.

Es werde nicht die letzte Aktion zur Verschönerung des Untertürkheimer Ortskerns sein, versprachen Rainer Deiss und Sabine Reichert. Sie sehen die Treppenverschönerung als ersten Mosaikstein. „Der IHGV wird in wenigen Wochen rund 40 bepflanzte Blumenampeln an den Laternenmasten im Ortskern anbringen, zudem sollen Schülerinnen und Schüler eine Wand im Bahnhofdurchgang mit Graffiti verschönern“, erzählte Deiss. Auf einer Postkarte machte die Bürgerinitiative zudem auf die Vorzüge des Stadtbezirks aufmerksam: den ältesten Bahnhof in Württemberg, Kunstwerke wie die Grieshaber-Wand, Menschen aus vielen Nationen, Grabkapelle, Museen und viele Kulturangebote.

Taubenturm soll Plage eindämmen

UNTERTüRKHEIM: UZ 13.3.2014 -Vogelkot verdreckt den Karl-Benz-Platz und den Bahnhof - Ordnungsamt geht gegen illegale Fütterung vor

Gegen ein bisschen Geturtel in der Frühlingssonne hat niemand etwas - sofern es nicht Tauben sind, die „flirten“. Denn die Vögel vermehren sich rasant rund um den Karl-Benz-Platz - und hinterlassen Spuren. In einem Fotovortrag hat der Untertürkheimer Peter Luz die Kothaufen und Schlieren an den Wänden der Unterführungen dokumentiert. Im Rahmen der Diskussion am Runden Tisch des Kulturtreffs schlugen die Teilnehmer einen Taubenturm vor. Das Ordnungsamt will die Idee durchaus prüfen.

Von Mathias Kuhn

Auf dem Glasdach des Infoturms, unterm Bahnhofsvordach, am Ausgang des Bahnhofs und an den S-Bahn-Bahnsteigen liegen sie: Haufen von Taubenkot. Selbst Auto- und Zweiradfahrer sind vor den Hinterlassenschaften der Tauben nicht sicher. „Wer am Arlbergdurchlass oder unter der Bahnbrücke an der Mettinger Straße vor der Ampel wartet, sollte sein Autodach nicht geöffnet haben“, meinte Lutz. Ihm und den Mitstreitern für ein attraktiveres Untertürkheim geht es weniger ums eigene Wohl, sondern um das Erscheinungsbild des Stadtbezirks. „Da geben die Kothaufen rund um den Bahnhof als Begrüßung kein gutes Bild ab, wenn die Touristen mit einer der Stadt- oder den S-Bahnen nach Untertürkheim kommen“, waren sich die Teilnehmer am Runden Tisch einig.

Das Ärgernis Taubenkot rund um den Untertürkheimer Bahnhof ist auch den Mitarbeitern im Ordnungsamt der Stadt durchaus bekannt. „Kollegen des Vollzugsdienstes schauen regelmäßig auf dem Karl-Benz-Platz vorbei und überwachen, ob das Fütterungsverbot eingehalten wird“, sagt Stefan Kinkelin von der Abteilung Sicherheits- und Ordnungsangelegenheiten. Dabei hätten sie in den vergangenen Monaten immer wieder Bürger entdeckt, die Haferflocken, Brot- und Essensreste in den Rabatten rund um den Bahnhof verstreut hätten. Ein willkommener Mittagstisch für die Tauben. Doch nicht nur. Auch für Ratten waren die Leckerbissen ein gefundenes Fressen. Gegen die Nagetiere wurden spezielle Giftköder ausgelegt. Die vermeintlichen Tierfreunde, die beim unerlaubten Füttern erwischt wurden, wurden bestraft und belehrt. „Viele Bürger wissen nicht, dass wir ein absolutes Taubenfütterungsverbot haben“, so Kinkelin. Seit den verstärkten Kontrollen seien die Klagen über die Ratten- oder Taubenplage zwar zurückgegangen. Die Passanten am Karl-Benz-Platz beäugen den balzenden Täuberich oder die Tauben-Dame mit einem Zweig im Schnabel dennoch mit Argwohn. „Hier hat es genug Tauben, die in den Nischen brüten. Mehr brauchen wir nicht“, sagt ein Anwohner, der sich regelmäßig über sein „verschissenes Auto“ ärgert.

Die Teilnehmer am Runden Tisch schlugen deswegen vor, einen Taubenturm oder einen Taubenschlag im Bereich des Bahnhofs zu installieren. Stefan Kinkelin ist durchaus nicht abgeneigt. „Wenn jemand den Vorschlag einreicht, werden wir den Standort prüfen.“

Eierattrape täuscht brütende Vögel

Die Stadtverwaltung hat mit dem Tierschutzverein und dem Caritasverband, der die Taubentürme oder -schläge durch Taubenwarte betreuen lässt, ein Stuttgarter Taubenprojekt auf die Beine gestellt. In der Leonhardskirche, auf dem Parkhaus am Mühlgrün in Bad Cannstatt, im Stadtgarten bei der Universität und in Feuerbach gibt es bereits Taubenhäuser. „Sie werden von den Vögeln gern angenommen“, so Kinkelin. Die Tauben werden im Schlag untersucht, kranke Tiere versorgt und vor allem die gelegten Eier gegen Attrappen ausgetauscht. Seit 2009 wurden 4000 Eier entnommen. Damit soll der Bestand reguliert werden. Ein Wunsch, mit dem sich die Untertürkheimer anfreunden könnten. Die Voraussetzungen scheinen gegeben. „Wir bauen nur dort einen Schlag, wo es bereits einen Taubenschwarm gibt. Zudem muss der Eigentümer des Standorts damit einverstanden sein“, nennt Kinkelin zwei Hauptkriterien. Mittel für den Bau wären vorhanden, aber die Prüfung dauere und zudem fehle bislang noch ein offizieller Antrag.

Stuttgarter Wochenblatt Ausgabe vom 5.3.2014 -Ausgabe Untertürkheim -
"In kleinen Schritten zu einem schöneren Untertürkheim"

Bahnhofsviertel soll sauberer und bunter werden

UZ 24.2.2014 - UNTERTüRKHEIM: Bürger diskutieren am Runden Tisch über Verschönerung des Karl-Benz-Platzes und der Unterführung

Vier Monate nach der ersten Diskussion über den Zustand des Ortskerns konnten die Teilnehmer am Runden Tisch auf einige „positive Initiativen“ zurückblicken: Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV) wird 40 Straßenlaternen mit Blumenampeln verschönern und ein Beet bepflanzen. Zudem will die Bahn die Unterführung attraktiver gestalten. Damit nicht genug: Die Teilnehmer am Runden Tisch wollen, dass das Bahnhofsviertel in kleinen Schritten bunter und sauberer wird. - Von Mathias Kuhn -

Die Sorge um den Untertürkheimer Ortskern treibt offensichtlich einige Untertürkheimer um. Am Runden Tisch im Kulturtreff nahmen mehr als Drei Dutzend Aktive Platz, viele andere waren aus Termingründen entschuldigt. „Nachdem wir im Oktober über die Situation und die Missstände im Ortskern diskutiert haben, können wir heute bereits über die ersten positiven Initiativen berichten“, erklärt Rainer Deiss vom Kulturhausverein. Den Anfang machte jedoch Peter Lutz, der die Kulturtreff-Besucher auf einen Fotospaziergang von der Schiffsanlegestelle bis zum Kelterplatz mitnahm und ihnen auf dem Spaziergang einige „wunde Punkte“ aufzeigte. Das erste Sorgenkind ist der Karl-Benz-Platz und die Bahnhofsunterführung. „Der Karl-Benz-Platz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, den man durchaus attraktiver gestalten könnte“, so Lutz. Er könne sich ein Gebäude auf Stelzen, einige Blumenkübel als Dekoration und einen Taubenturm vorstellen. In eindrucksvollen Bildern zeigte er, welche Kotspuren die Vögel hinterlassen.

Die Hoffnung auf ein Café auf dem Karl-Benz-Platz scheint allerdings erledigt. Der potenzielle Investor ist laut Dagmar Wenzel, Untertürkheims stellvertretender Bezirksvorsteherin, abgesprungen.

Dafür berichtet Klaus Drechsel vom IHGV, dass er mit einem Vertreter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts den Bahnhofsvorplatz angeschaut hätte und kleine Erfolge erzielt hätte. So habe der Vertreter der Stadt versprochen, dass die alten Sitzbänke, an denen die Farbe bröckelt, zumindest neu gestrichen werden. Auch die alten Rosenbeete will der Gartenexperte erneuern und die Rasenflächen umackern und neu anlegen lassen. „Wie wäre es, wenn man dort eine pflegeleichte Naturwiese aus Wildblumensamen einsät?“, schlug eine Teilnehmerin vor. Eine Garten-AG des Wirtemberg-Gymnasiums könnte die Betreuung der pflegeleichten Wiese übernehmen.

Ampeln40 Blumenampeln im Ortskern

Apropos Blumenschmuck: IHGV-Kümmerer Drechsel erklärte, dass im Auftrag des IHGV 40 Straßenlampen im Ortskern mit Blumenampeln verziert werden. Sie sollen im April angebracht werden. „Unsere drei Gärtnereibetriebe werden Hängegeranien pflanzen“, so Drechsel. Zudem will die Stadt das kleine Beet vor der Buchhandlung Roth umgestalten, die Hecke runterschneiden, mit neuer Erde auffüllen und neu bepflanzen. „Ein Blickfang. Denn wenn etwas schön ist, wird es auch weiterhin gepflegt und geachtet“, hofft Drechsel. Schmutz, Unrat, Hundekot und Müll waren ein zentrales Thema in der Diskussion. Das Hauptaugenmerk richteten die Runden-Tisch-Teilnehmer auf die Bahnhofsunterführung. Auch dort konnte Wenzel von kleinen Fortschritten berichten. Die Bahn wolle die Unterführung grundreinigen, für helleres Licht sorgen und zudem dürfen Schüler eine Wand mit Graffiti schmücken. Am Runden Tisch gab’s weitere Ideen. Ein rotes Band - wie ein Teppich - auf dem Boden des Durchgangs, farbenfrohe Treppenstufen statt der tristen Stufen, auffallende, weiße Papierkörbe statt verschrammter, hässlicher Blechbehälter. „Wir müssen mit Miniprojekten kleine Verbesserungen erzwingen, damit Untertürkheim sauberer, attraktiver und bunter wird“, sagt Rainer Deiss.

Blumenampeln in der Fußgängerzone seit 28.4.2014 durch den IHGV - Foto:Enslin

Städtischer Uhrturm auf dem Karl-Benz-Platz

Der Uhrturm von 1995 - auf dem Karl-Benz-Platz ist im Besitz der Stadt Stuttgart und völlig verkommen.
UhrturmUhrUhr
Stand: April 2014 - Taubenkot -kaputte Uhren - verrostete Sitzbänke - Fotos:Enslin
UhrUhrUhr
Sammelstelle für Taubenmist - leere Aushängekästen ohne Glas und ohne Licht
Vorschlag: weiße Farbe auf Unterseite der Dachverglasung - Taubenkot unsichtbar.
Reparatur der beiden Schaukästen: Nuitzung für Tourismuswerbung - Grabkapelle - Ortsmuseum - Stadtkirche
>> Säuberung des Glasdaches durchs Tiefbauamt ist zugesagt - 2 Uhren sollen repariert/ersetzt werden -Stand 23.5.2014<<
>> Glasdach wurde am 6.6.2014. durch SSB gereinigt -- Uhr-Reparatur wird angekündigt am 10.2.2015 <<

Pflegeleichte Blumen im Remstal

"Bunt statt grau" - Vorschlag für den Karl-Benz-Platz
BlumenBlumen
Blumen
Aktion von Schülern - Fotos: Drechsel

Anwohner wollen „Verwahrlosung“ des Orts stoppen

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 7.12.2013:
Nachbarschaftsinitiative diskutiert über Durchfahrtsverkehr in Stubaier Straße und Parkplatzsorgen

Peter Luz
Peter Luz und Marlene Blumenstock von der Nachbarschafts-Initiative
verteilten 300 Fragebögen zur Lebensqualität im Ort. Foto: Kuhn

Die Anwohner zwischen Stubaier- und Wallmerstraße verschaffen ihrem Unmut Luft. Eine Nachbarschafts-Initiative um Peter Luz hat vor Kurzem eine Fragebogenaktion gestartet. Der schnelle Durchfahrtsverkehr in der Stubaier Straße, die Parkproblematik insbesondere in der Oberstdorfer Straße und die „Verwahrlosung“ kristallisieren sich als Hauptherausforderung heraus. Gemeinsam wollen Anwohner nun ihr Wohnumfeld verbessern. - Von Mathias Kuhn -

Alteingesessene Anwohner und junge Hinzugezogene registrieren die Verschlechterung der Lebensqualität im Ortskern und in der angrenzenden Peripherie mit Sorgen. „Unser Stadtteil verwahrlost“, heißt es auf dem Fragebogen. Die Bewohner im Viertel zwischen Stubaier- und Wallmerstraße sowie zwischen Großglockner- und Schlotterbeckstraße beklagen sich über zunehmenden Durchgangsverkehr. Gerade im Bereich um die Wilhelmsschule Untertürkheim im Bereich Oberstdorfer-/Ötztaler Straße gab es vehemente Anwohnerproteste mit Vorort-Aktionen mit Polizei und Verkehrsbehörde. Bis zum Frühsommer bogen viele Schleichwegfahrer von der Kappelbergstraße an der Ifenstraße ab und umgingen den Karl-Benz-Platz, indem sie über die Wallmer-/ Oberstdorfer- und Stubaier Straße zur Augsburger Straße fuhren. „Nachdem das Abbiegen in die Ifen-straße nicht mehr gestattet ist, hat sich die Situation entschärft“, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert. Diese Lösung hat die Verkehrsbehörde nach etlichen Diskussionen mit Bürgern, Bezirksbeirat und der Polizei entwickelt. „Aus unserer Sicht hat sich diese Verkehrsführung bewährt“, sagt auch Stefan Prechtl, der Leiter der Polizeirevierstation Untertürkheim. Auch die direkten Betroffenen spüren die Verbesserung. Für sie kann es aber nur ein Beginn sein. „Eine ähnliche Situation ergibt sich nämlich auch in der Stubaier Straße. Wenn kein Gegenverkehr ist, halten die Autofahrer sich nicht an Tempo 30, obwohl Schul- und Kindergartenkinder die Straße oft kreuzen“, sagt Luz.

Mindestens genauso nervig ist für Anwohner die Parkplatzsituation. Besonders betroffen sind die Nachbarn der Wilhelmsschule. Eine Stellfläche in unmittelbarer Nähe der eigenen Haustüre ist wie ein Lottogewinn. Eine Lösung müsse gefunden werden, wenn der Ortskern nicht ausblute. „Nur wenn wir als Gruppe und nicht als Einzelperson auftreten, werden wir wahrgenommen und unsere gemeinsamen Interessen registriert“, sagt Initiator Luz. An rund 300 Haushalte in der Oberstdorfer-, Hindelanger- und mittleren Stubaier Straße haben er und seine Helfer von der Nachbarschaftsinitiative „Bürger für Bürger“ Fragebögen verteilt. Die Initiative hatte sich beim Zukunftsforum im Frühjahr gebildet. Mit der Aktion sollten Anwohnersorgen erfragt und neue Mitstreiter gewonnen werden. Der Rücklauf ist erfreulich. 20 Antworten - fast sieben Prozent - kamen bisher zurück. Die Teilnehmer von „Bürger für Bürger“ wollen sich noch diesen Monat mit den Neuinteressierten treffen. „Unser primäres Ziel ist die Verbesserung der Vor-Ort-Qualität“, sagt Luz. Der Initiator lädt Interessierte ein, sich bei ihm, Stubaier Straße 23, Telefon 304 15 43 zu melden.

TreffDiskussionsabend zum Bahnhofsviertel -
Runder Tisch im Kulturtreff

UZ 9.10.2013 – Der Kulturhausverein Untertürkheim lädt zusammen mit dem Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV) am Freitag, 11. Oktober 2013, um 20 Uhr zum „Runden Tisch“ mit dem Diskussionsthema „Untertürkheim und sein Bahnhofsviertel“ in den Kulturtreff, Strümpfelbacher Straße 38, ein.
Das Bahnhofsviertel in Untertürkheim ist die „Visitenkarte“ Untertürkheims für all die Menschen, die zum ersten Mal nach Untertürkheim kommen, und um „diese“ ist es wahrlich schlecht bestellt. Der Niedergang dieses für Untertürkheim so wichtigen Viertels hat in den letzten Jahren rasant an Fahrt gewonnen, die Auswirkungen sind mittlerweile in ganz Untertürkheim zu spüren. Es wird höchste Zeit, diese Abwärtsspirale aufzuhalten. Die jetzige Situation und mögliche Chancen sollen erörtert werden.

UZ 15.10.2013 - Wohlfühlplätze im Ortskern schaffen

Runder TischUNTERTüRKHEIM 15.10.2013: Runder Tisch diskutiert über „Urbanen Gartenbau“ auf dem Karl-Benz-Platz und andere Projekte

Wenn es nach den Ideen der Teilnehmer am Runden Tisch geht, könnten auf dem Karl-Benz-Platz Beete angelegt werden, die von Bürgerinnen und Bürgern betreut werden und den Aufenthaltswert des Platzes erhöhen.

(mk) - Nach den enttäuschenden Antworten der verschiedenen Fachabteilungen innerhalb der Stadtverwaltung wollen rege Bürgerinnen und Bürger die Attraktivität des Ortskerns mit eigenen Projekten voran bringen. Am „Runden Tisch“ im Kulturtreff diskutierten rund vier Dutzend Teilnehmer, wie man Wohlfühlplätze schaffen kann. Eine Idee: „Urbaner Gartenbau“ am Karl-Benz-Platz. Bürger pflegen grüne Inseln.

Mehrfach hatte der Kulturhausverein wegen der Situation im Ortskern Untertürkheims an den Runden Tisch geladen. Offenbar bewegt das Thema immer mehr Bürgerinnen und Bürger. Rund vier Dutzend Teilnehmer diskutierten am Freitagabend rege über „Untertürkheim und sein Bahnhofsviertel“. In der September-Sitzung des Bezirksbeirats hatte sich gezeigt, dass die Stadtverwaltung und die Deutschen Bahn nur wenige Umgestaltungsmöglichkeiten sehen. Markus Krautter, der Vorsitzende des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins (IHGV), machte kein Geheimnis über seine Enttäuschung. Umso mehr setzen die Bürger auf eigene Projekte. „Uns ist klar geworden, dass wir Wohlfühlplätze schaffen müssen, die von den Bürgern geschätzt und auch von den Menschen geachtet werden, die auf den Bänken sitzen“, erklärte Klaus Enslin, der Vorsitzende des Bürgervereins Untertürkheim. Einige IHGV-Mitglieder haben bereits mit der Stadtverwaltung über mehr Grün in der Widdersteinstraße und ansprechendere Neuanpflanzungen am Karl-Benz-Platz gesprochen. Am Freitagabend kam dann die Idee von „Urban Gardening“ am Karl-Benz-Platz auf. In einigen Kommunen werden städtische Flächen bereits mit Erfolg genutzt, damit Bürger dort ihr Beet anpflanzen können. Dagmar Wenzel, die stellvertretende Bezirksvorsteherin von Untertürkheim, glaubt zwar, dass es einige Monate dauert, bis die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden, „aber wenn Bürger dann mitarbeiten, entsteht mehr Identität mit dem Platz“. Aus ihrer Erfahrung werde zudem ein wirtlicher Platz nicht so sehr vermüllt und von Dauergästen wie jenen, die sich beispielsweise auf dem Postvorplatz aufhalten, entsprechend angenommen.

Die Teilnehmer des Runden Tisches wollen an der „Urbanen Gartenbau“-Idee weiter feilen, sich in Zuffenhausen ein Bild von Möglichkeiten machen. „Vielleicht gelingt es uns auch, die Ideen, die die IHGV-Mitglieder bereits entworfen und mit der Stadt besprochen haben, zu integrieren und Bürger als Paten zu gewinnen“, hofft Krautter.

Einen Lichtblick gibt es auch in der Bahnhofsunterführung. Dort sind neue Leuchten angebracht worden. Zudem ist das Bezirksamt gerade dabei, Untertürkheimer Schulen anzuschreiben. „Die Deutsche Bahn hat signalisiert, dass sie nicht abgeneigt ist, wenn die Wände der Unterführung kunstvoll mit Graffitis gestaltet werden“, sagt Bezirksvorsteher Klaus Eggert.

Untertürkheim - Der Problem-Stadtbezirk ist noch nicht tot

Runder TischStuttgarter Stadtanzeiger vom 15. Oktober 2013
Fotos hier anschauen =>
http://www.stadtanzeiger-im-netz.de/lokales/der-problem-stadtbezirk-ist-noch-nicht-tot

Das Untertürkheimer Bahnhofsviertel wird immer mehr zum Schandfleck, seit der Bahnhof an einen privaten Investor verkauft wurde: unvermietete Geschäfte, zwielichtige Etablissements, verdreckte Straßen. Weil sie beim Gemeinderat auf taube Ohren stoßen, haben sich Betroffene zum Diskussionsabend getroffen.

Auf Einladung des Industrie-, Handels- und Gewerbeverbands (IHGV) Untertürkheim und des Kulturhausvereins fanden sich rund 40 Unzufriedene im Kulturtreff Unter­türkheim ein. "Wir haben schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass sich die Dinge hier so entwickeln, dass das Gebiet für Gewerbetreibende total unattraktiv wird", klagt Markus Krautter, IHGV-Vorsitzender, an.

Genau so ist es eingetreten: "Wettbüros, Spielhallen und Eckkneipen mit Spielautomaten wünschen wir uns hier nicht", so Krautter weiter. "Das Niveau wird in einer Spirale nach unten gezogen. Dadurch wird es immer schwerer, Interessenten zu finden. Für die Bürger hat das direkte Auswirkungen, da die Versorgung bröckelt", warnte er.

Mittlerweile überlegen sich sogar Untertürkheimer "Ureinwohner", ihre Geschäfte auf den Rotenberg zu verlegen. "Aber ich hänge dann eben doch an Untertürkheim", meint Dieter Munk von der Marketingagentur "taktics" in der Augsburger Straße.

Nicht nur ihm sind auch die zunehmende Verschmutzung und der Lärm auf den zentralen Plätzen ein Dorn im Auge. "Der Bahnhof ist total versifft", wirft ein Bürger ein. Viel haben die Interessenverbände bereits versucht: Spaziergänge mit PolitikerInnen, ein Papier mit zehn Forderungen an die Stadtverwaltung, in dem sie konkrete Reparaturen, Reinigungen und Konzepte fordern. Davon sei nur die Reparatur der Schiffsanlegestelle erfolgt – und die von privater Hand des "Neckar Käpt’ns". "Wir haben die klare Antwort bekommen, dass man uns nicht helfen kann", so Krautter.

"Ich kann verstehen, dass die Stadtbezirke das durchaus berechtigte Gefühl haben, dass sie vernachlässigt werden", sagte Manfred Kanzleiter, der einzige Stadtrat, der der Einladung in die Höhle des Löwen gefolgt war. "Das hängt aber nicht mit bösem Willen zusammen. Wir haben im Moment die große Aufgabe der Schulsanierung und die Umstrukturierung von Ganztagsschulen. Es fehlt einfach das Geld für andere Aufgaben", verteidigte er die Stadt.

Ähnlich wie Munk wollen auch viele andere ihren Stadtteil noch nicht aufgeben. Jetzt wollen sie sich selber helfen und mit kleinen Aktionen einen Anfang machen: Nach dem Beispiel der "Essbaren Stadt" Andernach nahe Koblenz will sich auch Untertürkheim im "Urban Gardening", urbanen Gartenbau, versuchen. Auf zentralen Plätzen sollen ab dem kommenden Jahr Tomaten und Gurken in die Höhe sprießen. "Wenn die Leute ihr eigenes Gemüse in der Innenstadt ernten können, fördert das die Bindung zu Untertürkheim", ist Ideengeberin Sabine Reichert vom Infobündnis "Zukunft Schiene" überzeugt.

Das Motto: Wer sich in seinem Viertel wohlfühlt, identifiziert sich auch damit. Das ehrenamtliche Mitglied des IHGV, Klaus Drechsel, hat dafür bereits 40 Gefäße bestellt, die um die Pfosten von Ampelanlagen angebracht werden sollen. Zudem hat er sich mit dem Garten- und Friedhofs­amt bereits grundlegend auf eine Begrünung des Karl-Benz-Platzes geeinigt. Voraussetzung: Die Pflanzen müssen selbstständig gepflegt werden.

Zudem wurde auch ein E-Mailverteiler erstellt. MitstreiterInnen können sich per E-Mail
an runder-tisch@wirtemberg.de anmelden.

Autor: Mathias Schmid

Stuttgarter Wochenblatt: Beete statt Beton

Planungstermin im Spielplatz "Alter Friedhof" am Mi 6.11.2013

Landeshauptstadt Stuttgart
Garten-, Friedhofs- und Forstamt

Abt. Stadtgrün

An alle großen und kleinen Bewohner am Kinderspielplatz
,Am alten Friedhof in S-Untertürkheim

Der Kinderspielplatz ,Am alten Friedhof' an der Großglocknerstraße
soll nächstes Jahr umgestaltet werden.
Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt lädt deshalb alle Interessierten
großen und kleinen Bewohner rund um den Spielplatz
am Mittwoch, den 6. November 2013 um 16:00 Uhr,
Treffpunkt am Zugang Wallmerstraße auf dem Spielplatz,
zu einem Gespräch ein.
Dabei soll Ihnen die Planung für den Spielplatz vorgestellt werden. Bei der anschließenden Diskussion können Sie Ihre Anregungen und Wünsche einbringen.

Ihr Garten-, Friefhofs- und Forstamt

IHGVForderungspapier des IHGV

Industrie-Handels-u. Gewerbeverein e.V. Untertürkheim

Forderungspapier vom 10.1.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Stadträte,

der Industrie- Handels- und Gewerbeverein Untertürkheim setzt sich seit 1889, also in diesem Jahr bereits seit 124 Jahren für die Interessen der ansässigen Handwerker, Dienstleister und Einzelhändler ein.

Untertürkheim, als Wiege des Automobils, als Stadtbezirk voller Historie, als, weit über unsere Grenzen hinaus, bekannter Weinbauort, als Schulstandort für hunderte von Schülern, auch aus den angrenzenden Stadtbezirken, als Heimatort der Daimler AG, als Heimat der Grabkapelle, muss für seine fast 16.000 Einwohner, für die zahlreichen Schüler und Bewohner der Oberen Neckarvororte, für die Daimlermitarbeiter und auch für die vielen Touristen wieder attraktiv gestaltet werden.

Hierzu, haben wir in den letzten Wochen, Monaten und Jahren mehrfach bei Treffen mit Bürgermeistern und städtischen Ämtern auf Missstände im Stadtbezirk hingewiesen.
Da sich bis dato leider nichts geändert hat, haben wir im Folgenden ein Forderungspapier erarbeitet, mit der Bitte, dass sich der Stuttgarter Gemeinderat für unsere Anliegen einsetzt.

  1. 1. Aufwertung des Einkaufsquartiers

Die Widdersteinstraße und der Storchenmarkt sind unsere Haupteinkaufsmöglichkeiten.
Wir stellen uns vor, dass dieses Quartier als eine Art „Bürgertreff“ aufgewertet wird. Im Gegensatz zu anderen Stadtbezirken verfügt Untertürkheim leider über kein urbanes Ortszentrum.

  1. 2. Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes und Leonhard-Schmidt-Platzes

Die Attraktivität von Untertürkheim muss dringend gestärkt werden. Der jetzige Zustand ist untragbar, in diesem Umfeld ist attraktiver Einzelhandel undenkbar. Es bedarf einer Aufwertung dieser öffentlichen Plätze.

  1. 3. Aufwertung der Bahnhofsunterführung

Zahlreiche Daimlermitarbeiter, Schüler und Touristen nutzen die Unterführung, um in die Ortsmitte bzw. zu den Schulzentren von Untertürkheim zu kommen. In den letzten Jahren ist der historische Bahnhof  zu einem Sammelplatz von Spielhallen und Dönerbuden verkommen. Aus unserer Sicht hat die Stadtverwaltung vor einigen Jahren die Chance verpasst, den Bahnhof zu erwerben, um dort die Möglichkeit für attraktiven Einzelhandel zu schaffen.
Wir fordern erneut eine Überprüfung der Kaufoption. Kurzfristig sollte ebenso kontrolliert werden, inwieweit hier der Denkmalschutz verletzt wurde.
Durch Pflege der Unterführung könnte man das Eingangsportal ansprechender gestalten.

  1. 4. Schutz der Bürger und Gewerbetreibende

Leider hatten wir in der Vergangenheit mehrere Überfälle zu beklagen.  Außerdem entwickelt sich der Drogenhandel immer mehr zu einem Problem. Wir fordern mehr Polizeipräsenz.

  1. 5. Stärkung und Ausbau der touristischen Stärke

Hinweisschilder sollten auf unsere einzigartigen Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise Grabkapelle, Grieshaber-Wand, Storchenbrunnen, denkmalgeschützten Bahnhof, zur Schiffsanlegestelle oder Daimlermuseum hinweisen.
Als Randnotiz möchten wir anmerken, dass Windräder in unmittelbarer Nähe unserer Grabkapelle nicht akzeptabel sind.

  1. 6. Aufwertung der Schiffsanlegestelle

Als weitere Maßnahme, um Untertürkheim touristisch aufzuwerten, sollte aus unserer Sicht die Schiffsanlegestelle in den Tourenplan vom Neckar Käpt‘n und Stuttgart Marketing eingebunden werden. Es könnten z.B. Weinwanderungen von der Anlegestelle zur Grabkapelle entwickelt werden.

Wir denken, dass unsere Absichten klar und deutlich geäußert sind.

Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein bemüht sich, im Rahmen seiner Möglichkeiten, Untertürkheim als aktiven und lebendigen Einkaufsort darzustellen.
Die Liste unserer alljährlichen Veranstaltungen, wie z.B. verkaufsoffene Sonntage, eine lange Einkaufsnacht, die sehr beliebte Rotweinnacht, das Sommerfest, ist sehr lang.

Unser Wunsch ist es, dass aus Untertürkheim wieder ein attraktiver Stadtbezirk wird und es nicht weiter verkommt.
Die Chancen, dass Untertürkheim auch in Zukunft ein wichtiger Stadtbezirk bleibt, sind groß. Durch Weinbau, Industrie, das größte Schulzentrum der Oberen Neckarvororte, durch die touristischen Möglichkeiten, um nur einige wichtige Punkte zu wiederholen, sind wichtige Voraussetzungen für einen florierenden Stadtbezirk gegeben.

Damit dieser Stadtbezirk sich in diesem Sinne aber positiv entwickeln kann, benötigen wir schnellstmöglich Ihre Hilfe.
Die Rahmenbedingungen in Untertürkheim sind zur Zeit alles andere als rosig.
Bitte helfen Sie uns, dass wir aufgrund unserer gemeinsamen Verantwortung für Untertürkheim umgehend aktiv werden.

Ihr IHGV Untertürkheim

Markus Krautter, 1.Vorsitzender
10.01.2013

Urban Gardening

Antworten / Anregungen/ Ideen an: mailto:runder-tisch@wirtemberg.de (Klaus Enslin)

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