Untertürkheim www.wirtemberg.de zu den Favoriten STARTSEITE Rotenberg
HOME
ORTSRUNDGANG
VERANSTALTUNGSKALENDER
NEUES
SUCHEN
KURIOSES SEHENSWERT FOTOS+KARTEN WEIN + BESEN PERSONEN VEREINE
DIVERSES WANDERUNGEN SCHULEN+BÄDER NACHBARORTE ZEITUNGEN KIRCHEN
< zurück - Startseite - Übersichtsplan - Gebäudeliste - weiter >
VTC das neue Technologiezentrum für Transporter

Van-Technologie-Center Stuttgart - Untertürkheim der DaimlerChrysler-AG
VTC das neue Technologiezentrum für Transporter am Standort Untertürkheim

- direkt an der Auffahrt von der Benzstraße zur B14
VTC
Computersimulation - Foto:DC AG

  • Van Technology Center (VTC) bündelt zahlreiche Funktionen des Geschäftsbereichs
    Mercedes- Benz Transporter
  • DaimlerChrysler-Nutzfahrzeugvorstand Dr. Eckhard Cordes: "Weitere Steigerung von Qualität
    und Effizienz schafft Voraussetzung für globales Wachstum? des Transporterbereichs
  • Investitionen in Höhe von insgesamt 75 Millionen Euro

    DaimlerChrysler baut am Standort Stuttgart-Untertürkheim ein neues Technologiezentrum für Transporter. Im "Van Technology Center? (VTC) werden ab Ende 2004 zahlreiche Funktionen des Geschäftsbereichs Mercedes-Benz Transporter gebündelt. Das Unternehmen investiert dabei einen Betrag von rund 75 Millionen Euro. Insgesamt werden im neuen VTC 1000 Arbeitsplätze zusammengefasst.

  • Anläßlich der heutigen Grundsteinlegung sagte DaimlerChrysler-Nutzfahrzeugvorstand Dr. Eckhard Cordes: "Mit dem Van Technology Center werden wir die Qualität und Effizienz unserer Prozesse weiter steigern. Das VTC stellt damit eine wichtige Voraussetzung für den Ausbau unserer Marktführerschaft in Westeuropa und die Erschließung neuer Märkte dar.?

    Im VTC werden zukünftig zahlreiche Funktionen des Transporterbereichs, die bislang auf mehrere Standorte verteilt sind, gebündelt. Dazu gehören neben Leitung, Strategie und Controlling auch Vertrieb und Entwicklung, die sich damit in unmittelbarer Nähe zum Versuch und den Werkstattbereichen befinden.


    Computersimulation DC-AG

    "Durch schnellere und enger verzahnte Prozesse werden wir erhebliche Synergieeffekte und damit auch kürzere Entwicklungszeiten erzielen. So schaffen wir die Grundlage für die Fortführung unserer Erfolgsgeschichte", so Dr. Rolf Bartke, Leiter des Geschäftsbereichs Mercedes-Benz Transporter. "Zudem können wir mit dem VTC auch in Zukunft hochqualifizierte Ingenieure und Fachleute für den Transporter-Bereich am Standort Stuttgart begeistern und gewinnen,? so Bartke weiter.

    Produktionsstandorte des Geschäftsbereichs Mercedes-Benz Transporter befinden sich innerhalb Deutschlands in Düsseldorf (Sprinter) und Ludwigsfelde (Vaneo), zudem in Vitoria/Spanien (Viano,Vito), in Buenos Aires/Argentinien (Sprinter) sowie in Gaffney/USA (Endmontage Dodge Sprinter). Im vergangenen Jahr verzeichnete der Geschäftsbereich einen weltweiten Absatz von insgesamt rund 236.000 Fahrzeugen. Anfang diesen Jahres wurde im Rahmen der globalen Wachstumsstrategie der Sprinter erfolgreich am amerikanischen Markt eingeführt. Zudem präsentierte das Unternehmen erst vor wenigen Wochen die neuen Fahrzeugbaureihen Mercedes-Benz Viano und Mercedes-Benz Vito.

    Text aus http://www.motor-talk.de/time86/b2003/c06/d1/e114996/z7

    Untertürkheimer Zeitung vom 19.2.2004

    Van - Technologiezentrum gewinnt an Gestalt

    Untertürkheim: 1000 Mitarbeiter ziehen Ende 2004 in den ellipsenförmigen Neubau im Daimler-Chrysler Werk

    An der B 14-Ausfahrt Untertürkheim wächst bei DaimlerChrysler das neue Gebäude des Geschäftsbereichs Mercedes-Benz Transporter. Im 58 Meter hohen, ellipsenförmigen Van-Technologiezentrum Center bündelt Mercedes-Benz Transporter seine auf mehrere Standorte verteilten Vertriebs-, Stabs- und Entwicklungsbereiche.


    Computer-Simulation DC-AG

    Von Mathias Kuhn

    Auf dem Weg vom Remstal ins Neckartal erleben Pendler momentan ein faszinierendes Bauprojekt hautnah mit. Egal, ob auf der morgendlichen Talfahrt vom Kappelbergtunnel aus oder spätabends während der S-Bahn-Fahrt von der Innenstadt in Richtung Plochingen aus betrachtet: Scheinbar unermüdlich befördern mehrere Krane am Rande des DaimlerChrysler-Stammwerks schwere Lasten in die Höhe und eine Vielzahl von Bauarbeitern gehen in schwindelerregender Höhe ihrer Arbeit nach. Ab Ende des Jahres sollen 1000 Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Mercedes-Benz Transporter in das innovative Bauwerk einziehen. DaimlerChrysler investiert rund 75 Millionen Euro in den Neubau an der Benzstraße. Im Stammwerk entsteht damit nicht nur ein innovatives Kreativzentrum für Transporter-Mitarbeiter sondern auch ein Blickfang im Neckartal. Der Rohbau deutet seine visionäre Struktur bereits an.

    Neues Wahrzeichen im Neckartal

    Wie der Bauch eines Schiffes erheben sich die ersten ellipsenförmigen Etagen bereits. Doch den Planem ging es dabei nicht nur um architektonische Schönheit, sondern um höchste Effizienz im Arbeitsalltag. Mehrere räumlich getrennte Bereiche werden künftig im VTC, dem Entwicklungszentrum für Transporter und LKW, zusammengefasst. "Bei der Wahl der Architektur stand im Vordergrund, Zusammenarbeitsprozesse so effizient wie möglich zu gestalten", sagt Dr. Rolf Bartke, der Leiter des Geschäftsbereichs Mercedes-Benz Transporter. Die neue Denkfabrik im Neckartal soll ein Zentrum der kurzen Wege sein. Als ideale Form kristallisierte sich im Planungsprozess die ellipsenförmige Struktur heraus. Vier Treppenhaus-Kerne und zwölf Mega-Stützen bilden das Korsett für das Gebäude. Das Gebäude wird so aussehen, als ob über dem Werkstattbereich mit integrierten Prüffeldern sechs ellipsenförmigen Büroetagen schweben. Die gläserne Außenfassade spiegelt Transparenz und technologische Kompetenz wider.

    VTC UT
    Etage um Etage wächst das Van-Technologiezentrum: DaimlerChrysler steckt rund 75 Millionen Euro in den ellipsenförmigen Neubau, in dem mehrere momentan auf verschiedene Standorte verteilte Bereiche gebündelt werden.

    Ellipse schafft kurze Wege

    Gemeinsam mit den künftigen Nutzern und dem Betriebsrat werden optimale und attraktive Arbeitsplätze konzipiert. Im neuen Entwicklungszentrum für Lastwagen werden sich die Mitarbeiter häufiger als in klassischen Bürogebäuden treffen und durch die Innenausgestaltung mit lichtdurchfluteten Innenhöfen werden kreative Kommunikationsräume geschaffen. Kollegen sollen sich "über den Weg laufen." Durch dieses ungezwungenen Zusammentreffen der Mitarbeiter werden die Informationswege kurz werden und die Problemlösungen werden beschleunigt. Zudem kommen neue, zukunftsweisende Technologien zum Einsatz. Die digitale und die reale Welt werden vor allem im Van Evolution Center, einem Komplex aus modernsten Visualisierungseinrichtungen und Kommunikationsräumen im Innenhof, verschmelzen, "Mit dem Gesamtkonzept schaffen wir die Voraussetzung, um auch in Zukunft hochqualifizierte Fachleute für den Transporter-Bereich am Standort Stuttgart zu begeistern", ist sich Rolf Bartke sicher.

    Magnet für qualifizierte Experten

    Bislang liegt das Millionen-Projekt im ehrgeizigen Zeitplan. Ende des Jahres soll das Gebäude fertiggestellt sein. Die etwa 1000 Beschäftigten können dann mit dem Einzug in ihre neues Domizil beginnen. Ihnen stehen mehr als 20500 Quadratmeter Nutzfläche in dem mit viel Verstand und Herzenswärme konzipierten Bauwerk zur Verfügung, das zudem bestens mit der Umgebung harmonieren wird. Schließlich

    Untertürkheimer Zeitung vom 3.5.2005

    Gläserne Denkfabrik sichert 1000 Arbeitsplätze

    DaimlerChrysler investiert 75 Millionen Euro in Van Technology Center
    - Oettinger: Bekenntnis zum Standort -


    Stuttgart
    Im Beisein von Ministerpräsident Günther Oettinger und Oberbürgermeister Wolfgang Schuster weihte gestern der Geschäftsbereich Mercedes-Benz-Transporter von DaimlerChrysler sein Van Technology Center ein. In der gläsernen Denkfabrik in Untertürkheim sind 1000 Arbeitsplätze unter einem Dach vereint
    .

    Von Mathias Kuhn

    Mit jedem Meter, den man sich dem neuen Van Technology Center (VTC) nähert, wächst die Freude und der Respekt, beschrieb Ministerpräsident Oettinger die Empfindungen der gelandenen Gäste zu Beginn seiner Rede.
    75 Millionnen Euro investierte DaimlerChrysler in das markante Glasmonument an der Bundesstraße 14 einem architektonisch und logistischem Zukunftsprojekt. Bislang waren die verschiedenen Abteilungen des Geschäftsbereichs Mercedes-Benz-Transporter auf 126 Standorte in der Region verteilt, nun befinden sich die wichtigsten Bereiche der zukunftsträchtigen Fahrzeugsparte unter einem Dach.

    Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Stuttgart, und deshalb ist die Einweihung der neuen Denkfabrik auch ein guter, sonniger Tag für die Landeshauptstadt und die Region, betonte Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster.
    Der markante Glaspalast in unmittelbarer Nähe zur künftigen Mercedes-Welt und dem Gottlieb-Daimler Stadion ist jedoch nicht nur architektonisch etwas Besonderes, die ungewöhnliche Gestalt habe auch logistische Bedeutung.

    Nicht nur äußerlich, auch im Innern beschreite der Konzern neue Wege, verriet Rolf Bartke, der Leiter des Geschäfstsbereichs Mercedes-Benz-Transporter. Die ellipsenförmige Führung, die in jeder Ebene über eine Querverbindung verfügt, vermeidet Sackgassen und biete so immer den direkten Weg zwischen den verschiedenen Abteilungen. Es beschleunigt die Prozesse und verhindert Reibungs- und Zeitverluste, die wir bislang hatten, weil die Mitarbeiter zu Besprechungen zwischen den Standorten pendeln mussten, erklärte DaimlerChrysler Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler. Spezielle Bereiche würden die Kommunikation zusätzlich fördern.

    Das Gebäude umfasst eine Gesamtfläche von rund 38 000 Quadratmetern und bietet somit genügend Raum für rund 1000 Arbeitsplätze. Unter einem Dach sind die Leitung, das Controlling, der Vertrieb und die Entwicklung sowie Versuchs- und Werkstattbereiche gebündelt. Über dem quaderförmigen, zweigeschossigen Werkstattbereich erstrecken sich Büroflächen in einer zweigeteilten Ellipse, die auf zwölf so genannten Megastützen fußt. Das Herzstück des VTC ist das Van Evolution Center. Dort können Fahrzeugsimulationen auf einer 21 Quadratmeter großen, so genannten Power Wall dreidimensional dargestellt werden - die Ehrengäste erlebten die Premiere.
    VTC
    Foto: DC - Simulation- Blick von Untertürkheim auf das VTC

    Investition in die Zukunft

    Mit dem VTC, so OB Schuster, werde der Stuttgarter Autobauer und seine Entwickler dem Leitspruch von Gottlieb Daimler gerecht, immer das Beste und sonst nichts zu bauen. Die neue Zukunftswerkstatt passe auch städtebaulich in das Gesamtbild an der Mercedesstraße. Nach der Kulturmeile entstünde nun in Stuttgart eine neue Sport-, Architektur- und eine Technikmeile, betonte Oettinger.

    Mit dem sanierten Gottlieb-Daimler-Stadion, der modernisierten Schleyerhalle und dem VfB- Erlebniszentrum, der neuen Mercedes-Benz-Welt und dem VTC spiele die Landeshauptstadt in der Besuchergunst bald dort, wo auch der VfB hoffentlich 2006 spielen werde: in der Champions-League. Deswegen sei er als Ministerpräsident dankbar, dass DaimlerChrysler in den vergangenen Jahren sechs Milliarden Euro in die Standorte im Lande gesteckt habe. Das VTC sei ein Beispiel für diese Zukunftssicherung. Mit diesem Wahrzeichen können wir auch in Zukunft hochqualifizierte Fachkräfte für den Transporter Bereich begeistern, sagte Rentschler.
    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.07.2005, Nr. 169, S. 38

    Rotation ist alles

    Die Heilquelle fließt nebenan: Ein Neubau für Daimler-Chrysler

    Es gibt viele Gründe, ein Betriebsgelände mit Architekten zu planen oder umzugestalten. Sei es, daß die veränderten Produktionsabläufe neue Raumstrukturen erfordern, sei es, daß Wachstum beträchtlich mehr Raum erfordert. In jedem Fall eröffnet Bauen immer die Chance, das Unternehmen am Markt besser zu positionieren und zudem die Zugehörigkeitsgefühle der Mitarbeiter zu steigern. Davon geleitet, eröffnete Daimler-Chrysler vor wenigen Wochen in Stuttgart-Untertürkheim auf dem Gelände des Stammwerks ein neues "Van Technology Center" (VTC). Hier konzentriert sich unter einem Dach der Geschäftsbereich Mercedes-Benz Transporter, der zuvor mit rund eintausend Mitarbeitern auf sechzehn Standorte verteilt war.

    Den schönsten Blick auf das 75 Millionen teure, 56 Meter hohe Gebäude hat der Autofahrer von der bergab verlaufenden B 14 aus Richtung Fellbach kommend, wenn er den Kappelbergtunnel verläßt. Mit seiner elliptischen Form und den riesigen Glasflächen wirkt es eher als Skulptur denn als industrieller Nutzraum. Jeder Fachbereich findet im VTC optimale Arbeitsbedingungen, die sich als Sonderformen der Funktionsbereiche in der Architektur widerspiegeln. Der elliptische Komplex erhebt sich über einem rechteckigen Gebäude mit zwei Stockwerken, den Werkstätten für die Montage. Die Versuchs- und Prototypenwerkstatt kommt ohne tragende Säulen aus, so daß ungestörtes Rangieren und Montieren möglich ist. Über der quaderförmigen Werkstatt reckt sich, auf massive Betonsäulen gestützt, der sechsstöckige "Engineering"-Bereich aus zwei Halbellipsen mit neun Stockwerken. Dazwischen liegt als verbindendes Element die "Cluster"-Ebene.

    Für das Architekturbüro Kohlbecker aus Gaggenau und die Stuttgarter Architekten-Gesellschaft Stölzle-Sahihi war der Entwurf der Anlage eine große Herausforderung, zumal der Baugrund im Bereich geschützter Heilquellen liegt. So mußten als stabilisierender Unterbau 108 Bohrpfähle zwanzig Meter tief in den Boden getrieben werden, zusätzlich wurden zwölf sogenannte "Megastützen" mit einer Last von je zehntausend Tonnen errichtet.

    Die geschwungene Form des Gebäudes ist nicht Selbstzweck, sondern war bedingt durch den engen Zuschnitt des Grundstücks, das es wegen der optimalen Lage neben dem Zubringer zur B 14 bis auf den letzten Zentimeter auszunutzen galt. Die Ellipse gewährleistet darüber hinaus interne kurze Wege, denn alle Etagen sind über eine Querverbindung über zwei Innenhöfe hinweg zwischen den beiden Längsachsseiten miteinander verbunden.

    Die großen Fensterflächen tragen zum angenehm leichtgewichtigen Eindruck der Bauvolumina bei. Von innen eröffnen sich über das Werksgelände hinweg pittoreske Ausblicke auf die bewaldete Wangener Höhe, den Rotenberg und bis hinüber nach Esslingen. Wenn im kommenden Jahr noch das Mercedes-Benz-Museum fertiggestellt sein wird, werden zwei extravagante Gebäude - eine Ellipse und eine Helix - als architecture parlante einer Autostadt das Umland Stuttgarts prägen.

    TIMO JOHN

    Foto: Klaus Enslin 22.9.2005

    < zurück - Startseite - Übersichtsplan - Gebäudeliste - weiter >
    KURIOSES SEHENSWERT FOTOS+KARTEN WEIN + BESEN PERSONEN VEREINE
    DIVERSES WANDERUNGEN SCHULEN+BÄDER NACHBARORTE ZEITUNGEN KIRCHEN
    HOME
    ORTSRUNDGANG
    VERANSTALTUNGSKALENDER
    NEUES
    SUCHEN
    www.Enslinweb.de  |   www.wirtemberg.de
    Feedback an Webmaster Klaus Enslin  |  ©2015  |  info@wirtemberg.de
    Google
    Web www.wirtemberg.de