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Christine WarthDie Württembergische Weinkönigin 2003/2004
TEIL 1

Christine Warth wurde am 11. Mai 1979 in Stuttgart geboren und wohnt in Untertürkheim. Zuletzt absolvierte sie ein Praktikum beim German Wine Information Service in London.

Jasmin KurzWürttembergische Weinprinzessin 2003/2004

Jasmin Kurz wurde am 4. Juni 1981 geboren und wohnt in Talheim.
Diana Trecsek Württembergische Weinprinzessin 2003/2004

Diana Trecsek wurde am 31. Januar 1977 geboren und wohnt in Lauffen.
Fotos: Dieter Schweizer - http://www.wwg.de/aktuell/aktuell.htm

Wahl zur Württembergischen Weinkönigin

Zehn Wengerterstöchter wollen Königin werden

Von Kilian Krauth

Soviel waren's noch nie!", freut sich Verbandsdirektor Karl-Heinz Hirsch. "Und alle sind sie wunderschön", merkt Sekretärin und Queen-Mom Angelika Schilt an. Zehn Wengerterstöchter haben sich fristgerecht für die Wahl zur neuen Württemberger Weinkönigin gemeldet: aus Schwaigern, Nordhausen, Lauffen, Beilstein, Besigheim, Neckarsulm, Untertürkheim, Murr, Talheim und Möckmühl. Einige telefonische Anfragen musste Hirsch sogar auf 2004 vertrösten. Die Wahl selbst findet am 14. November in Besigheim statt.
Ramona ZaißDie Amtszeit von Königin Ramona Zaiß neigt sich dem Ende zu. Die Heilbronner Wengerterstochter hält am Freitag, 24. Oktober, 19.30 Uhr, nochmals in der Heilbronner Wein-Villa an der Cäcilien- straße Hof und stellt fünf Weine ihrer Lieblingssorte Riesling, der Königin der Weine, vor. Dazu gibt's Geschichten aus einem erlebnisreichen Jahr und einen kräftigen Villenteller. Eintritt 15 Euro, Karten: Telefon 07131/676712.

Während hie und da noch Trauben hängen, kommen schon die ersten 2003er auf den Markt: zum Beispiel die Weingärtner Ilsfeld mit der "Herbstpremiere" (4,44 Euro) und der Jupiter- Weinkeller Hausen mit "Marcellus" (3,49 Euro). Ersterer wurde am 3. September, zweiterer am 11. gelesen. Zwei unkomplizierte Tropfen im Stile des Beaujolais Primeur. Auch hier gilt: Warum denn in die Ferne schweifen?

Den absoluten 2003er Frühstarter "Wildmuskat" vom Heilbronner Amalienhof, der schon am 12. September floss, hat Stuart Pigott in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gewürdigt. Für Gesprächsstoff sorgt Pigott auch mit seinem neuen Buch "Schöne Neue Weinwelt" (Aragon-Verlag 24,90 Euro), in dem er mit den globalen Einheitsgeschmäckern abrechnet. Der Verfechter der europäischen Weinkultur geht mit "Fruchtbomben, übermotorisierten Kraftprotzen und internationalen Langweilern" ins Gericht. Die rhetorischen und fachlichen Fähigkeiten des Starkritikers können Stimme-Leser am 30. Oktober im Heilbronner Ratskeller live erleben. Weil mancher seine reservierten Karten nicht abgeholt hat, sind plötzlich wieder Plätze frei! Info: 07131 / 615 701.

Dass Wein "in" ist, lässt sich auch an den Bücherregalen ablesen. Seine Marktführerschaft unter Beweis stellt diesen Herbst der zu Gräfe und Unzer (München) gehörige Hallwag-Verlag. Die Wein-Bibel "Der kleine Johnson" (19,90 Euro) wird von der Neuauflage des "Oxfort-Wein-Lexikon" (99 Euro) in den Schatten gestellt. Schade, dass sich Württembergs Qualitätssprung noch nicht bei allen Multiplikatoren herumgesprochen hat. So ist der Büchermarkt nach wie vor Frankreich- und Italienlastig. Bernd Kreis' "Weine unter 10 Euro " (17,90 Euro) oder Eichelmanns "Deutschlands Weine 2004" (24,90 Euro) rücken die Verhältnisse etwas zurecht. Mehr dazu am 12. November in der WeinStimme.

Der Heilbronner Weinmarkt stellt mit seiner Winery von Donnerstag bis Samstag im Schwabenhof eine stattliche Hausmesse auf die Beine. 30 Winzer mit 300 Weinen aus nah und fern sind auf Einladung von Christel und Sonja Löffelhardt vertreten. Unterländer Weinzähnen wird es diesen Herbst gewiss nicht langweilig. . .

Heilbronner Stimme vom 21.10.2003
www.stimme.de

Neue Weinkönigin: Ein Hauch von Lady Di

Von Kilian Krauth

Die neue Württembergische Weinkönigin heißt Christine Warth (Bildmitte) und kommt aus Stuttgart-Untertürkheim. Die 24-Jährige gab bei einer Wahlgala am Freitagabend in Besigheim in vielerlei Hinsicht die beste Figur ab.
Weinkönigin Die aparte Wengerterstochter ist von Beruf Groß- und Einzelhandelskauffrau. In ihrem Äußeren und Wesen sahen sich Beobachter an Lady Di erinnert. Nachdem die gelernte Winzerin bereits in Kalifonien und London "schmerzlich erfahren hat, dass dort kaum jemand Württem- berger kennt", will sie sich besonders dem Export widmen. Als Vorsitzende der Landjugend Stuttgart aber auch die heimischen Viertelesschlotzer nicht vernachlässigen.



Als "Transportmittel" stellt das Heilbronner Autohaus Assenheimer der Untertürkheimerin einen Mercedes A-Klasse zur Verfügung. Kennzeichen: HN-WK-2004.

Christine Warth ist Nachfolgerin von Ramona Zaiß aus Heilbronn. Die 23-jährige Fachhochschulstudentin hatte die Württemberger Weinwirtschaft ein Jahr lang bei über hundert Anlässen im ganzen Land repräsentiert. Nicht ohne Wehmut reichte sie nach erlebnisreichen Monaten das Krönchen weiter.

Zu neuen Prinzessinnen gekürt wurden in der Besigheimer Alten Kelter Jasmin Kurz (22) aus Talheim, und Diana Trecsek (26) aus Lauffen. Die beiden lösen Daniela Krug (Bad Rappenau), Ina Küstner (Güglingen) und Janine Keicher (Erlenbach) ab. 2002/2003 hatte es gleich drei Stellvertreterinnen gegeben, weil sich nur vier Kandidatinnen gefunden hatten, und am Ende keine der Damen "verloren" dastehen sollte.

Diesmal war die Konkurrenz, so bemerkte Präsident Hermann Hohl, "stark wie noch nie". Insgesamt hatten sich neun junge Damen um das Weinkrönchen beworben: keine aus Hohenlohe, keine aus der Stadt Heilbronn, aber gleich sieben aus dem Landkreis. Hohl wertete die hohe Beteiligung als Verdienst der allseits präsenten Ramona I., aber auch als Gradmesser für "die zunehmende gesellschaftliche Wertschätzung des Themas Wein".

Über 550 Besucher erlebten in dem seit vier Wochen ausverkauften Besigheimer Fachwerk-Saal eine unterhaltsame Wahlshow. Die Moderation lag in Händen von SWR-Fernsehjournalist Thomas Klinghammer. Musik machte die Band " Wirbelsturm". Nahtlos über ging die Bühnenshow in ein Festbuffet. Gleichzeitig präsentierten Weinbaubetriebe aus dem ganzen Ländle sich und ihre Weine.

Bereits am Nachmittag hatte eine 35-köpfige Jury aus Repräsentanten des Weinbaus, des öffentlichen Lebens und der Medien in mehreren Fragerunden die fachliche Kompetenz der Kandidatinnen getestet. Mit im Rennen waren neben dem siegreichen Trio Claudia Blank (21) aus Murr im Bottwartal, Katja Cont (21) aus Nordheim-Nordhausen, Michaela Katharina Kern (22) aus Neckarsulm, Simone Lübke (19) aus Beilstein, Ilona Schmidt (25) aus Schwaigern und Susanne Wöllner (23) aus Möckmühl.

Ihren ersten großen Auftritt hat die neue Regentin bereits am heutigen Samstag. Um 14 Uhr eröffnet sie das neunte Gipfeltreffen des Württemberger Weines, das noch bis Sonntag in Heilbronns Konzert- und Kongresszentrum Harmonie läuft. Die Veranstalter weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Weingipfel an beiden Tagen bereits um 19 Uhr endet. "Überfüllungen" wie in den Vorjahren sollen so verhindert werden.

Aus der Heilbronne Stimme vom 15.11.2003

Neue Weinkönigin 2003/2004 ist aus Stuttgart-Untertürkheim

Christine Warth gewählt

Besigheim, Kreis Ludwigsburg - Sie darf den Jahrhundertwein 2003 repräsentieren: Christine Warth aus Stuttgart-Untertürkheim ist Württembergs neue Weinkönigin.

C.Warth VON GÜNTHER JUNGNICKL

Die 24-jährige Tochter eines Weinbaumeisters setzte sich intelligent und schlagfertig am Freitagabend vor rund 500 Besuchern in der Besigheimer Kelter gegen acht Konkurrentinnen durch. Ein Jahr lang darf die attraktive Winzerin und Außenhandelskauffrau als Nachfolgerin von Ramona Zaiß aus Heilbronn nun den Württemberger Wein im In-und Ausland repräsentieren.
Die Absolventin des Wirtemberg-Gymnasiums in Untertürkheim bringt alle Voraussetzungen mit, den permanent steigenden guten Ruf heimischer Weine weiter zu verbreiten: Unter anderem absolvierte sie Weinbaupraktika in Kalifornien und beim German Wine Information Service in London. Unterstützt wird sie während ihrer Regentschaft von zwei Weinprinzessinnen, die sie am Freitag erst im Endausscheid schlagen konnte: Diana Trecsek (26) aus Lauffen und Jasmin Kurz (22) aus Talheim (beide Kreis Heilbronn).
Am heutigen Samstag erfährt das Trio seine Feuertaufe beim neunten "Weingipfel" im Heilbronner Konzert- und Kongresszentrum Harmonie.

Christine Warth (Bild: Dieter Schweizer)

Stuttgarter Nachrichten vom 15.11.2003

Christine Warth wurde neue Weinkönigin

Neun Damen stellten sich in Besigheim zur Wahl -
Über 550 Besucher kamen zur Krönungsfeier

Von unserem Redaktionsmitglied Werner Palmert


Markelsheim/Besigheim. Christine Warth heißt die neue Württembergische Weinkönigin und sie kommt aus dem Stuttgarter Stadtteil Untertürkheim, in dem ihre Eltern ein Weingut bewirtschaften.

WeinköniginDie 24-Jährige hat am Freitag die Wahl in der Stadthalle "Alte Kelter" in Besigheim gewonnen und repräsentiert als Nachfolgerin von Ramona Zaiß aus Heilbronn ein Jahr lang den Württemberger Wein im In- und Ausland. Damit vertritt sie auch die Weine der Weingärtnergenossenschaft Markelsheim mit den Mitgliedsgemeinden Markelsheim, Elpersheim, Schäftersheim Laudenbach, Vorbachzimmern, Niederstetten und Oberstetten, die als nördlichste Mitglieder im Weinbaubezirk Kocher, Jagst und Tauber, dem Weinbauverband Württemberg angehören. Ihr zur Seite stehen als Weinprinzessinnen Jasmin Kurz (22) aus der Weinbaugemeinde Talheim, Landkreis Heilbronn) und Diana Trecsek (26) aus Lauffen.

Über 550 begeisterte Besucher erlebten in der traditionsreichen Besigheimer Stadthalle "Alte Kelter" die von Thomas Klinghammer vom SWR-Fernsehen unterhaltend moderierte festliche Wahlgala.

Bereits am Mittag hatte eine 35-köpfige Jury aus Repräsentanten des Weinbaus, des öffentlichen Lebens und der Medien in mehreren Fragerunden die fachliche Kompetenz der insgesamt neun Kandidatinnen geprüft, die alle dem Weinbau verbunden sind.

Da mussten die durchweg sehr redegewandten und mit großen Fachwissen ausgestatteten Kandidatinnen zum Beispiel darauf Anwort geben welchen Wein sie zu welchem Mehrgänge-Menue reichen würden, was auf dem Etikett einer Weinflasche auf jeden Fall stehen muss oder was man unter dem Bgeriff "Restsüße" zu verstehen hat. Aber auch die ganz persönliche Meinung zur derzeitigen "Kopftuch-Diskussion", über das momentan sehr populäre Erscheinen von Autobiografien mehr oder weniger prominenter Sportler und Entertainer aus dem Showgeschäft oder die Herkunft und das Anbaugebiet der seltenen Rebsorte "Tauberschwarz" (Sie gilt als eine Spezialität des Taubertales und wird in einigen Weinbergen der Weingärtnergenossenschaft Markelsheim angebaut) wurde von den Jurymitgliedern abgefragt.

Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbandes Württemberg, freute sich über das starke Interesse junger Damen am Königin-Amt: "Die Konkurrenz war auf sehr hohem Niveau stark wie noch nie," stellte er bei der Krünungsfeier am Abend, an der auch Regierungsvizepräsident Dr., Horst Rapp vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Besigheimer Bürgermeister Steffen Bühler teilnahmen, fest

Die neue Weinkönigin Christine war als Tochter aus einer traditionsreichen Untertürkheimer Wengertersfamilie "schon immer beeindruckt vom Amt der Weinkönigin". Nach ihrer Winzerin-Ausbildung im Weingut des Hauses Württemberg und bei Graf Adelmann in Kleinbottwar sowie zur Groß- und Außenhandelskauffrau fühlte sie sich jetzt "bereit für die Aufgabe, das Weinanbaugebiet Württemberg zu repräsentieren". Mit Praktika bei Husch Vineyards in Kalifornien und beim German Wine Information Service in London sammelte sie Auslandserfahrung , bevor sie im März dieses Jahres in den elterlichen Wein- und Obstbaubetrieb einstieg. Jetzt will Christine Warth, die sich auch als Vorsitzende der Landjugend Stuttgart für die Zukunft des Berufsstandes einsetzt, den Württemberger Wein im In- und Ausland bekannt machen.

Die Württembergische Weinkönigin hat im Jahr über 150 Termine zu bewältigen. Dafür steht der Untertürkheimerin ein vom Heilbronner Autohaus Assenheimer bereit gestellter "Dienstwagen" der Mercedes A-Klasse zur Verfügung. Der Schlüssel wurde ihr gleich nach der Wahl überreicht. Am Tag nach der Wahl eröffnete sie am Samstag im Heilbronner Konzert- und Kongresszentrum Harmonie das Gipfeltreffen des Württemberger Weins. Ein Höhepunkt wird die Wahl der Deutschen Weinkönigin 2003/2004 sein, an der sie als Gebietsweinkönigin teilnimmt.

Für Vorgängerin Ramona Zaiß war die zwölfmonatige Regentschaft "ein einmaliges Jahr, das ich nicht missen möchte und das viel zu schnell vorbeiging". Besonders das Kennenlernen vieler Menschen und anderer Regionen bleibe ein unauslöschliches Erlebnis. Das bestätigten auch die bisherigen Weinprinzessinnen Janine Keicher (Erlenbach), Daniela Krug (Bad Rappenau) und Ina Küstner (Güglingen), die wie Ramona Zaiß mit viel Beifall verabschiedet wurden.

© Fränkische Nachrichten – 17.11.2003

Feuertaufe für neue Weinkönigin

Untertürkheim:
Nach spannender Kür mit kniffligen Fragen setzte sich Christine Warth durch

An die Anrede „Ihre königliche Hohheit" wird sich Christine Warth gewöhnen müssen. Eine 35-köpfige Jury kürte die Untertürkheimerin zur neuen Weinkönigin Württembergs. Mit intelligenten Antworten und ihrer Schlagfertigkeit setzte sich die attraktive 24-Jährige gegen acht Mitbewerberinnen durch.

VON MATHIAS KUHN

Die Augen konnte Christine Warth am Wochenende nur wenige Stunden schließen. So richtig kann die sympathische Wengerterstochter nicht begreifen, was seit Freitag passiert ist. Ein Traum? Der Mercedes A-Klasse-Wagen auf dem elterlichen Hof beweist ihr das Gegenteil. „Württembergische Weinkönigin" steht auf der „Dienst-Karosse, die der Untertürkheimerin in den kommenden 12 Monaten dazu dienen wird, ihren königlichen Pflichten nachzukommen: Sie wird im In- und Ausland Württembergs Weine repräsentieren. „Dass ich unter die besten Drei komme, hätte ich nicht gedacht", sagt sie.

Charmante Antworten überzeugen

C. WarthNeun Bewerberinnen hatten sich für die Königinnen — Kür in Besigheim gemeldet. Jede musste sich in einer Vorauswahl kniffligen Fragen der Jury stellen. Nach drei Fachfragen („Welcher Württemberger Wein passt zu welchem Gericht?") folgten allgemeine Themen. „Sie sind Fan des VfB Stuttgart und haben eine Eintrittskarte für ein Champions- League-Spiel. Gleichzeitig müssen Sie zu einem Weinabend. Wie reagieren Sie?", fragte ein Juror. „Ich schaue mir die erste Spielhälfte an. Dann führt der VfB eh uneinholbar, so dass ich beruhigt den Weinabend genießen kann", konterte die schlagfertig VfB-Anhängerin. Ob es für die Endauswahl der letzten drei reicht? Die jungen Damen mussten warten.

Weinbaupräsident Hermann Hohl machte es spannend. Zunächst verkündete er die Namen der beiden Mitbewerberinnen: Diana Trecsek und Jasmin Kurz. „Entweder ich bin dabei oder nicht", schoss es Warth durch den Kopf, kurz bevor ihr Name fiel. Für Freude blieb jedoch wenig Zeit.


Im Schatten des Württembergs daheim: Ein Jahr lang repräsentiert die neue, aparte Weinkönigin Christine Warth die Weine Württembergs. Foto: Kühn

Ein Hauch von Lady Di

Vor 500 Zuschauern folgte die Entscheidung auf der Bühne: eine Runde „Herzblatt", in der die Untertürkheimerin mit Charme und Intelligenz die Herzen der Zuhörer gewann und zur Weinkönigin gekrönt wurde. „Ein Hauch von Lady Di", schwärmten einige Zuschauer. Die Feuertaufe erfuhr die Kauffrau am Samstag beim Weingipfel in Heilbronn. „Bei meiner ersten Rede war ich nicht einmal aufgeregt", wundert sich die Regentin. Statt den geliebten Jeans wird die Jungwengerterin nun öfters ihr Kostüm aus dem Schrank holen und ihre Krone aufsetzen. Fernsehauftritte, Festansprachen, Weinfeste eröffnen und Reisen warten. Die reisefreudige Wengerterin, die ein Weinbau- Praktikum in Kalifornien und in London einige Monate Marketing für deutschen Wein absolviert hat, freut sich auf ihr Jahr als Königin und die Begegnungen mit den Menschen im Ländle sowie außerhalb.

Untertürkheimer Zeitung vom 17.11.2003

Der Krone schon lange recht nahe

Von Gerhard Schwinghammer

"Weinkönigin zu werden, das ist schon ein besonderes Erlebnis"

Christine Warth ist noch bewegt vom Augenblick, als ihr von ihrer Vorgängerin, Ramona Zaiß aus Heilbronn, die Krone aufgesetzt wird. Wer in der "Württembergstraße" im "Trollingerhöfle" zu Füßen des "Württemberg" lebt und aus einer Untertürkheimer Wengerterfamilie stammt, muss einfach mal diesen Goldreif tragen.
Christine I. war schon während ihrer Ausbildung zur Winzerin der Krone sehr nahe: im Weingut des Herzogs von Württemberg und bei Graf Adelmann. Dabei hatte Vater Fritz Warth mit seinem Berufswunsch andere Ziele: Aus Christine sollte eine Steuerberaterin werden, was ein Betrieb immer brauchen kann. Aber die junge Dame mit dem Sternzeichen Stier ließ sich von ihren Plänen nicht abbringen und wurde Winzerin. "Den Eltern zuliebe" hat sie ihre Ausbildung im Land gemacht.

Christine IAls Fan von Mutter Rosemaries Fleischküchle mit Kartoffelsalat oder von Linsen und Spätzle ist sie sehr heimatverbunden. Deshalb besuchte sie auch die haus- und landwirtschaftliche Kreisberufsschule in Heilbronn, bevor sie bei der Remstalkellerei Groß- und Außenhandelskauffrau lernte. Seit März bringt sie ihr Wissen im elterlichen Wein- und Obstbaubetrieb ein. Auf der Internetseite www.trollingerhoefle.de des 1997 gebauten Aussiedlerhofes steht neben ihrem Bild noch schwäbisch- bescheiden: " Hilft fleißig mit." Wie die Brüder Friedrich, Albrecht und Christof auch. Als neuen Betriebszweig betreut die Weinkönigin auch den Tafeltraubenanbau.

Ein Praktikum bei Husch Vineyards in Kalifornien und eine halbjährige Tätigkeit beim German Wine Information Service in London öffneten den Blick über die Grenzen. Eine ideale Voraussetzung, wenn 2004 Württemberg in die Exportoffensive geht.Und was trinkt Christine Warth selbst gerne? "Kommt auf die Situation an. Nach der Arbeit zur Auffrischung einen Riesling. Für die Zeit zu Zweit einen Lemberger." Dabei vergisst die leidenschaftliche Köchin und Bäckerin, die in der Großfamilie auch schon früh die drei "kleinen" Brüder mitversorgt hat, nicht den Trollinger.

Am Wochenende hat sie sich beim Weingipfel in Heilbronn einen Überblick verschafft. Ob für den VfB-Fan bei 150 Terminen noch genügend Zeit bleibt für den Freund und die Spiele im nahen Cannstatter Stadion? Beim Heimspiel am kommenden Wochenende ist sie bei den " Baden-Württemberg Classics" in Berlin. Eine Freikarte für ein Champions-League-Spiel würde die sympathisch-ehrliche Regentin einem Weinevent ausnahms- weise schon mal vorziehen. Und wenn der VfB in der ersten Halbzeit alles klar gemacht hat, bleibt ja noch Zeit für einen Wechsel zum Wein. Ihr Vorteil: Freund Jens Bauer teilt als Weinbautechniker und Fußballer beide Leidenschaften. Nicht zuletzt spielt Christine im Posaunenchor Trompete, schnappt im Winter ihr Snowboard oder sie trifft sich mit der Stuttgarter Landjugend.

Heilbronner Stimme.de 18.11.2003

Christine Warth bei den FELLBACHER WEINGÄRTNERN mit Fotos

"Sympathieträger Wein als Dachmarke"

Präsident Hermann Hohl und die Württembergische Weinkönigin Christine Warth bei der Einweihung der Württemberger Weinstraße am 14.10.2004 in "Tripsdrill"


Die Württemberger Weinstraße
führt auch
durch Untertürkheim ... >>mehr hier <<

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