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(19) Wohnhaus von Eduard Fiechtner

Tafel 19
Tafel 19 des Bürgervereins Untertürkheim e.V.

Christophorus-Heim für Wohnsitzlose der Caritas
früheres Hotel und Gästehaus Beißwanger
Augsburger Str. 331
70327 Stuttgart - Untertürkheim
Fiechtner
Wohnhaus von Eduard Fiechtner - Augsburger Str. 331

FiechtnerEduard Fiechtner, einziger Ehrenbürger und ehemaliger (letzter) Schultheiß von Untertürkheim, wurde am 27. August 1879 als Nachfolger von Carl Mäulen zum neuen Ortsvorsteher gewählt.

Als Sohn eines königlichen Revierförsters erblickte er am 5. März 1843 in Hürbel, Oberamt Biberach, das Licht der Welt.

Seine berufliche Laufbahn im Verwaltungdienst führte ihn u.a. nach Leonberg, Weil der Stadt, Welzheim, Fichtenberg und zur Baumwollspinnerei in Brühl.




Bahnlinie
Bahnübergang an der Augsburger Staße 327 - vor dem Bau des Hochdammes -
links Fiechtners Wohnhaus - Kohlezeichnung von Eugen Häfele (Quelle: Heimatbuch 1983)


Durch Fiechtner wurde Untertürkheim rasch zu einer aufstrebenden Gemeinde, die sich ergänzend zum traditionellen Weingärtnerstand im Gemeinwesen dem öffentlichen und kulturellen Leben stellte und sich den technischen Fortschritt zu Nutze machte.

Fiechtners Haus
Foto um 1930

Seinem Verhandlungsgeschick war es zu verdanken, dass Gottlieb Daimler einem Grundstückserwerb auf Untertürkheimer Markung durch die Daimler-Motoren-Gesellschaft zustimmte und noch vor seinem Tode am 6. März 1900 die entsprechenden Schritte eingeleitet wurden.

Mit der steigenden Ansiedlung von Industrie und Gewerbe, konnte Fiechtner immer wieder neue Projekte vorantreiben und für die Gemeinde nützliche Vorhaben verwirklichen.

1893 stellte er den Antrag zur Errichtung einer örtlichen Wasserversorgungsanlage.
1892 konnte die neu erbaute Wilhelmsschule,
1900 das erste gemeindeeigene Elektrizitätswerk von Württemberg,
1903 die zu seiner Zeit modernste Kelter in Europa in Betrieb genommen werden.

Mit der Eingemeindung am 1. April 1905 trat Eduard Fiechtner, nach über 25-jähriger Amtszeit, in den Ruhestand. Er starb am 22. Mai 1922 in Untertürkheim. Sein Grab befindet sich auf dem Untertürkheimer Friedhof in der Nähe der Aussegnungshalle.

==> Einen interessanten Vortrag von Pfarrer Dietrich Köhler
über Untertürkheims letzten Bürgermeister Eduard Fiechtner
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